Archiv für Juli, 2009

Probleme des Lebens #5

Posted in Probleme des Lebens on 28. Juli 2009 by hoegi

Bei mir an der Bushaltestelle; ohne Worte.
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Mixed Feelings – Margarita

Posted in Mixed Feelings on 27. Juli 2009 by Herr Grau

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Der Margarita ist einer dieser Drinks, den man in keiner vernünftigen Version mehr kriegt, sondern fast ausschließlich „frozen“. Aficionado der ich bin ist es schon unwahrscheinlich, dass ich mit dem, was mir so serviert wird, zufrieden bin, aber Daiquirís und Margaritas bestelle ich in weiser Voraussicht überhaupt nicht mehr.

Der Margarita ist ein Klassiker und angeblich der beliebteste Drink der Welt. Auch wenn große Teile davon auf 1:1 Tequila zu Sour Mix mit Eis in einem Blender entfallen dürften, so hat das ganze trotzdem eine Aussage. Im Prinzip ist der Margarita ein Tequila Sour, funktioniert also genauso wie ein gesüßter Gimlet mit Gin oder ein Daiquirí mit Rum, nur dass hier der Süßstoff ein Likör, nämlich Cointreau, ist. Diese Drinkklasse nennt man New Orleans Sour.

How To Margarita:

1. 30ml Cointreau und 30ml frisch gepressten Limettensaft in einen Shakerbecher geben, einen Dash simple Syrup hinzufügen

2. 60ml Tequila zugießen

3. Eis dazugeben und schütteln

4. Den Glasrand des halben Glases außen mit Limette abreiben, Glas umdrehen und mit dem Barlöffel Salz darüber laufen lassen

5. Glas mit Eis füllen und Drink hinein strainen

6. Trinken

Genusspotential:

Der Margarita ist dem Daiquirí sehr ähnlich, mit all seinen Vorteilen – frisch, einfach zuzubereiten – aber auch all seinen Nachteilen, siehe →Das Daquirí-Problem.

Ich persönlich trinke Margaritas komplett ohne Salzrand, daher fehlt er auch auf dem Bild, aber das ist Geschmackssache. Genauso Geschmackssache ist, dass ich Daiquirís und gesüßte Gimlets wesentlich lieber mag und es deswegen so gut wie nie Margaritas bei mir gibt.

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The Margarita is one of these drinks that you basicaly dont get anymore in a decent version, but almost always „frozen“. Being the aficionado that I am it is pretty unlikely that I am satisfied with any drink being served to me, but wisely taking precaution I don’t even order Margaritas or Daiquirís anymore.

The Margarita is a true classic and is said to be the most popular cocktail in the world. Even when great parts of that might be putting Tequila and Sour Mix in a 1:1 ratio with ice into a blender, it still counts. The Margarita is basicaly a Tequila Sour, thereby working exactly like a sweetend Gimlet with gin or a Daiquirí with rum, only that we use a liqueur, Cointreau, as the sweetening agent. This category of drinks is called New Orleans Sours.

How To Margarita:

1. Pour 1 oz Cointreau and 1 oz freshly squeezed lime juice into your shaker tin, add a dash of simple syrup

2. Add 2 oz of tequila

3. Add ice and shake

4. Rub the rim of half the glass with lime, turn the glass over and pour salt over it

5. Fill glass with ice and strain drink into it

6. Drink

Enjoyabilitential:

The Margarita is very similar to the Daiquirí, including all the advantages – fresh, easy to make – but all it’s disadvantages too (→ The Daquirí-Problem).

I don’t drink my Margaritas with salt, that’s why the salt rim is missing on the picture, but that’s a matter of personal taste. As much is that I like Daiquirís and sweetened Gimlets much better so I basicaly don’t ever have Margaritas.

Mixed Feelings – Bronx Cocktail

Posted in Mixed Feelings on 23. Juli 2009 by Herr Grau

The Bronx Cocktail is another Wondrich-Bit I tried out. (2 ounces London dry gin, 1 ounce orange juice, 1/2 teaspoon French vermouth, 1/2 teaspoon Italian vermouth, shake with ice, strain into a chilled cocktail glass)

My thoughts:

Dear god, it’s a Screw Driver gone horribly wrong. It has an interesting onset of flavour quickly followed by the disgusting main taste. Like a OJ Spritzer (yeah, you know it…) gone bitter somehow. With alcohol.

Kids, don’t try this at home…

Ingenieureskapaden – The Millenium Brigde, London

Posted in smile and look alive on 21. Juli 2009 by hoegi

Heute widme ich mich erstmals nicht einem Gebäude aus meiner näheren Umgebung. Vielmehr möchte ich einen kleinen Ausflug zu den Menschen machen, die mich stets daran erinnern, dass der Mensch nah mit dem Affen verwandt ist. Den Engländern.

Im Jahr 2000 a.D. erbaute dieses schlichte Volk eine ebenso schlichte wie auch gewagte Brücke über die Themse in London.
Eine reine Fußgängerbrücke sollte es also werden. Das macht die statischen Berechnungen schon etwas leichter. Sollten also auch die Engländer schaffen.
Mit großem Buhei und natürlich im Zuge des Y2K-Hipes wurde die 18 Mio. Pfund teure Brücke dann am 10.6.00 eröffnet… um dann 2 Tage später wieder geschlossen zu werden.
Was war passiert? Die Planer hatten zwar bedacht, dass Fußgänger nicht im Gleich- und Stechschritt über die Brücke in ihrer Eigenfrequenz maschieren; nicht bedacht hatten sie, dass wenn die Brücke doch mal schwingen sollte, die Fußgänger versuchen diese Schwingungen auszugleichen. Das ergäbe sinnigerweise eine Resonanz und die Brücke schwingt fast unkontolliert.
Natürlich passierte das auch prompt und die Engländer standen -zurecht- als die Doofen da.
So wurde die Brücke für 2 Jahre geschlossen, ehe sie modifiziert wieder für das Fußvolk freigegeben wurde.
Meiner Meinung nach: Ein klares Ingenieur-FAIL! Wäre mir ganz sicher nicht passiert… *räusper*

Mixed Feelings – White Russian

Posted in Mixed Feelings on 21. Juli 2009 by Herr Grau

„Careful man, there’s a beverage here!“

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Immerhin ein Cocktail, den jedes Mitglied der Popkultur kennt. Es ist schon fast langweilig zu erwähnen, dass die Cohenbrüder mit der Einführung dieses Drinks als Grundnahrungsmittel des Dudes im ewigen Big Lebowski einen dankenswerten Beitrag zur Trinkkultur geleistet haben. Nicht ganz so trivial ist die Entstehung dieses Gesöffs. Tatsächlich entsprang er nämlich, so ist bei Wondrich nachzulesen, zwei Drinks, dem Barbara und dem Russian Bear. Ersterer gewann Sahne, letzterer Kahlúa, und schließlich umschlangen und durchdrangen sich die beiden Konzepte in einem wunderbaren Tanz der Geschmäcker und bildeten so eine solide Grundlage für jeden Sonntagvormittag. Oder jede andere Zeit an jedem anderen Tag.

Nachdem der Caucasian durch Jeff Bridges erheblich an Popularität gewonnen hatte, fiel er auch sehr schnell im öffentlichen Ansehen wieder, da kaum eine Bar in der Lage scheint, ihn richtig zu machen. Forscht man im Netz nach Rezepten, wird schnell klar, woher die bescheuerten Ideen kommen. Jedem erwachsenen Mann sollten folgende Dinge eigentlich klar sein: Wir halten Kaffeebohnen aus der kostbaren Beverage und wir wollen nicht nur ein bisschen Sahne für die Optik in Fusel tröpfeln (und wir trinken – for that matter – unserer White Russian nie „frisch gezapft“).

Sahne ist zwar sehr lecker, aber es sollte einem bewusst sein, dass zwölf Caucasians mindestens den Nährwert von zwei Scheiben Brot und einer aufgeblasenen Erbse haben. Oder so. Auch hier ist es weise, zu seiner Dudeness zu gucken: Halb&Halb Milch und Sahne ist eine tolle Idee, auf diese Weise kann man gewissenlos doppelt so viele in der selben Zeit trinken. The Dude abides.

How To White Russian:

1. Je gleiche Teile Vodka, Kahlúa, Sahne und Milch in einen Shakerbecher geben

2. Eis hinzufügen

3. Mächtig schütteln

4. In ein eisgefülltes Rocksglas strainen

5. Drink. Repeat.

Genusspotential:

Diese Suppe ist eine geniale Erfindung. Ob am Abend zwischen zwei völlig anderen Cocktails oder als Monokultur für einen gediegen relachsten Urlaubstag, ob im Winter oder Sommer, fehl am Platze ist er irgendwie nie, schmecken tut er irgendwie immer. Und die Tatsache, dass in 100ml Drink 500 kcal stecken, können wir auch voll und ganz toll finden. So spart man sich das lästige Beschaffen von Essen und baut körperlich schon mal vor – falls der Russe kommt.

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At least one Cocktail every member of the so called pop culture knows. It’s almost boring to repeat that by making this drink the basic nutriant for the Dude in the ever present Big Lebowski the Cohen brothers realy made a worthy contribution to drinking culture. Not as trivial is the genesis of the Cocktail. It actualy originated – so says Wondrich – from two different drinks, the Barbara and the Russian Bear. The first one gained cream, the second one Kahlúa and finaly they embraced and percended each other in wonderful dance of tastes, forming the solid base for a sunday forenoon. Or every other time of every other day.

After the Caucasians gained massive popularity through Jeff Bridges, it almost instantly decreased again because nearby no bar seams to be capable of mixing it decently. As soon as you begin searching the net for recipes, you realize where these stupiditys come from. Every adult man should know these things by nature: We keep coffee beans out of the precious beverage and we don’t only want to dripple in some cream for optics.

Cream is very delicious indeed, but you should be aware that twelve Caucasians have the nutrient content of two slices of bread and one oversized pee. Or something. Here – too – it is wise to look over to his Dudeness: Half&Half Milk and Cream is a great idea, this way you can guiltlessly drink twice as many in the same amount of time. The Dude abides.

How To White Russian:

1.  Pour equal parts of vodka, Kahlúa, cream and milk in your shaker tin

2. Add ice

3. Shake well

4. Strain into an ice filled rocks glass

5. Drink. Repeat.

Enjoyabilitential:

The soup is one hell of an invention. Whether you drink it in the evening between two different cocktails or use it monocultural on a relaxed day off, whether winters or summers, there is no wrong place for it and it somehow always tastes good. And the fact that 100ml (3 oz) of this drink contain about 500 kcal cannot bother us, we think it’s great! At least it cuts out the necessity of organizing food and prepares your body very well – for when the Russian comes.

Probleme des Lebens #4

Posted in Probleme des Lebens on 17. Juli 2009 by Herr Grau

…und welcher Idiot hat eigentlich Progress-Statusanzeigen durch laufende Balken ersetzt?

Welchen Zweck haben diese Dinger überhaupt, außer mir zu sagen, dass sich der ganze Murks nicht selbstständig aufgehängt hat?

Mixed Feelings – Elephant Joe

Posted in Mixed Feelings on 16. Juli 2009 by Herr Grau

In meiner Suche nach dem ultimativen erfrischenden Drink bin ich einen Schritt weiter. Hier ist, was ich „Das Daquirí-Problem“ nenne:

Für einen frischen Geschmack braucht es Zitrussäfte. Um diese auszubalancieren, braucht es Zucker. Der dabei entstehende Sour Mix hat einen guten Geschmack, aber ein sirupartiges, substanzielles Mund- und Rachengefühl, es schmeckt einfach zu schwer und klebrig. Dieses Problem findet sich vor allem im Daiquirí, der gemeinhin eigentlich als sehr erfrischender Drink gilt. Ein bisschen besser macht es der nahe Verwandte des Daiquirís, der Mojito. Der Drink wird mit Wasser verdünnt und nutzt gemuddlete Minze, um noch eine zusätzliche Frischekategorie hinzuzufügen. Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber ich war noch nicht wirklich zufrieden mit dem Mojito. Erst einmal ist er mir normalerweise viel zu minzig. Wenn ich ihn selber mache, kann ich die Minze reduzieren, aber in jedem anderen Fall bekomme ich etwas, was mehr an die Füllung eines After Eights als an einen erfrischenden Drink erinnert. Außerdem wird der Drink zwar mit Wasser verdünnt, aber es reichte nicht, um das Konsistenzgefühlproblem zu lösen. Würde man allerdings noch mehr Wasser zugeben, dann erhielte man ab einem gewissen Punkt einfach nur eine verwässerte, geschmacklose Suppe. Die Grenzen sind eng gesteckt.

Während ich mich nichtsahnend in die Welt der Fizze hinein trank, stolperte ich vollkommen zufällig über eine Lösung, auf die ich aus dünnen Luft heraus wohl nicht gekommen wäre: Eiweiß.

Der Silver Fizz und mein besonderer Lieblinksdrink, der Ramos Gin Fizz, enthalten Eiweiß, das einen wunderbaren Effekt hat. Es eliminiert die gesamte sirupartige Textur und reduziert in einem Waschgang auch noch den Alkoholgeschmack, sodass nur die floralen und herbalen Noten des Gins übrig bleiben. Irgendwie kommt dabei ein großartiger Drink rum, fluffig, leicht und faszinierend einfach zu trinken.

So. Ein Collins ist ein Fizz auf Eis. Was ist dann ein Silver Fizz mit Eis? Dieser Drink ist ein Bastard zwischen einem Mojito und einem Silver Fizz, der Collins spielt. Klar soweit?

How to summon the Elephant Joe:

1. 30ml frisch gepressten Zitronensaft und 40ml simple Syrup in das Mixglas geben

2. 45ml Gin dazu geben (Plymouth funktioniert besonders gut)

3. Ein Eiweiß dazu

4. ~ 2 Minzblätter hinein werfen

5. Shaken, Eis zufügen, noch einmal sehr kräftig shaken

6. In ein eisgefülltes 0,4L-Glas feinstrainen und mit hoch carboniertem Mineralwasser toppen.

Ich muddle die Minze nicht. Wir sind hier nicht auf der Suche nach der superextremen, grenzerfahrungsmäßigen Minzexplosion. Wir wollen lediglich einen subtilen Minzgeschmack, in etwa genauso intensiv wie alle anderen Geschmacksnoten auch. Also gebe ich einfach ein paar Minzblätter mit in den Shaker und shake sie mit. Wenn man sehr gute, intensive Minze hat, braucht man vermutlich nur zwei Blätter oder so was. Meine Supermarktminze ist allerdings nicht so intensiv.

Genusspotential:

In tendiere dazu, es mit Jay Hepburn von OhGosh! zu halten und die Kreation neuer Cocktails eher den Profis zu überlassen. Und sollte ich mal etwas selber mixen, dann ist mein Urteil über meine eigene Arbeit relativ hart. Dieser Drink ist wirklich gut. Es ist keine Neuerfindung des Rades, nicht furchtbar kompliziert und im Prinzip nur eine Fusion von drei Grundkonzepten, aber ich suche nach einem guten Drink, nicht nach einem möglichst großen Haufen prätentiöser Scheiße. Bis ich über den nächsten Schritt auf dem Weg zum perfekten erfrischenden Drink stolpere, ist dieser meine Lege Artis Lösung™ für das Daiquirí-Problem.

P.S. Bitte fragt mich nicht, wie ich auf den Namen gekommen bin. Es war spät in der Nacht und ich hatte schon vier Cocktails drin. Ich kann mich an den Wortfindungsprozess nicht mehr erinnern. Aber es klingt definitiv besser als Silver-Collins-Fizzjito. Ich mag den Namen. Punkt.

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I have progressed one step in my search for the ultimate refreshing drink. Here is the issue, which I call „The Daiquirí Problem“:

For a fresh flavor you need citrus juices. To balance those out you need sugar. The resulting sour mix has a nice taste, but a certain sirupy, substancial mouth- and throat feel that is just too heavy and sticky. This is a problem for example found in the Daiquirí, which is commonly referred to as a very refreshing drink. A little better is the close relative of the Daiquirí, the Mojito. It dilutes the drink further with water and uses muddled mint to add another fresh category to it. It is a step in the right direction, but somehow I wasn’t perfectly pleased with the Mojito. Firstoff it usualy is too minty for me. Making the drink myself, I can reduce the amount of mint, but in any other case I get a drink that feels more than the filling of an After Eight than a refresher. In addition to that, although it was diluted further, I still wasn’t happy with the consistency feeling. But: If you add more water, the drink at some point becomes a watery, flavorless mess. There is just so much you can do.

Exploring the world of the Fizzes, I stumbled over a solution by accident, of which I would have never thought of on my own: Egg white.

The Silver Fizz and specificly my pet drink, the Ramos Gin Fizz, feature egg white, which does an amazing thing. It takes away all the sirupy texture and it reduces the alcoholic taste just leaving you with the floral and herbal component of the gin. This somehow creates an awesome drink, making it floffy, light and fascinatingly easy to drink.

Now, a Collins is a Fizz with ice in it. But what is a Silver Fizz with ice? This drink is a bastard somewhere in between a Mojito and a Silver Fizz, that playes Collins. Comprehende?

How to summon the Elephant Joe:

1. Pour 1 oz freshly sqeezed lemon juice and a 1 ¼ oz simple syrup in your mixing glass

2. Add 1 ½ oz gin (Plymouth works especially well)

3. Add one egg white

4. Put in ~ 2 mint leaves

5. Shake dry, put ice in, shake very well

6. Fine strain into a ice filled 14 oz collins glass, top off with seltzer water

I do not muddle the mint. We don’t search for the overwhelming, life changing seas-roar-and-mountains-crumble mint explosion. I only want a realy subtle layer of flavor, being about as intensive as every other one of the flavors. So I just put a few mint leaves in the shaker and shake it with the mixture. If you have a very intense, good mint, you might only need two leaves or so. Our super market mint isn’t that intense whatsoever.

Enojyabilitential:

I tend to agree with Jay Hepburn of OhGosh! in leaving the creation of new drinks mostly to the professionals and if I make something myself, I’m quite hard on my own creations. This drink is realy good. It is nothing too inventiorous and complicated, just melting together three basic concepts, but I want a good drink, not pretencious shit. Untill I come up with another step in making a drink more refreshing, this is my Lege Artis Solution™ for the Daiquiri Problem.

P.S. Please don’t ask me how I came up with the name. It was late night and I had drunk four cocktails. It is totaly beside me, I cannot recall it. But it’s easier on the ears than Silver-Collins-Fizzjito. I like the name. Period.

Mixed Feelings – Martini

Posted in Mixed Feelings on 13. Juli 2009 by Herr Grau

„Right now my man-servant Trapper is mixing me a Martini. He makes them beautifully. He made me an especally dry one last night, but it blew away. Your recipe is four to one, is it not?“

„Five to one actualy. Five parts gin and one moment silence for the vermouth.“

„Thank you. I’m sure our listeners found that boring without actualy being interesting at all.“

„No trouble.“

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Diese schöne Szene entstammt M.A.S.H. und ist nur eine von vielen der Filmgeschichte über diesen Cocktail. Er war zwischenzeitlich so ubiquitär, dass das Cocktailglas, in dem er neben vielen anderen Drinks serviert wurde, bei Vielen nur noch „Martini-Glas“ heißt. Inzwischen ist die Gemeinde der tatsächlich Martini-Trinkenden rapide geschrumpft und von dem Drink hauptsächlich der Mythos übrig. Es handelt sich um ein sehr einfaches Konzept und gerade deswegen ist es so ein Problem.

Da stellema uns janz dumm und fraren: Wat issene Martini?

Ne Martini is ne jroooße, eisjefüllte Rührglasss. In de eine Loch jeht Wermut und Gin rein, und ausde selbe Loch kommt de Martini wieder raus. Allet Weitere lernema später.

Das und nichts anderes ist ein Martini. Ein Dry Martini mit französischem (hellem) Wermut, ein Sweet Martini mit italienischem (rotem) Wermut, jeweils gemischt mit einem Dry Gin und idealerweise abgebunden mit einem Dash Orange Bitters.

Bond hat gleich zweierlei Dummheiten in diese Welt eingeführt: Vodka und Schütteln. Ein so genannter „Vodka-Martini“ ist nichts als sau kalter Vodka. Wermut ist darin nicht mal erwünscht. Jetzt mal ehrlich, kalter Vodka ist kein Cocktail, sondern kalter Vodka. Wer das will, soll die Eier haben, das so zu bestellen und sich nicht hinter einer Martini-Perversion verstecken. Das Schütteln ist einfach unangebracht, da die Suppe dadurch milchig wird und dadurch das optische Erlebnis zerstört. Schütteln kann man alle Drinks, deren Zutaten sie sowieso undurchsichtig machen.

Ein anderer Aberglaube ist, dass der Martini besser ist, je weniger Wermut er enthält. Unser Zitat steht ganz in der Tradition Churchills, für den laut eigenen Angaben in die Martiniherstellung nur noch der sporadischen Blick zur Wermutflasche gehörte. Wenn überhaupt. Das Konzept, ihn In&Out (das Glas bzw. Eis wird mit Wermut benetzt und der dann ausgegossen) zu ordern ist immer noch recht gängig und das Verhältnis von 4 oder 5 zu 1 ist im Moment Konsens. Erst neuerlich kommt wieder etwas Bewegung in die Sache: Audrey Saunders vom Pegu Club serviert 1:1-Mischungen, David Wondrich vom Esquire ist angetan. Ob das genug ist, um die Fangemeinde, nur noch klein und hart in ihren Ansichten, zu überzeugen, bleibt abzuwarten. Fakt ist, dass man sich bei der Auswahl des Verhältnisses nicht an Klischees orientieren sollte, vielmehr steht der persönliche Geschmack im Vordergrund. Vom In&Out über das gängige 5:1 und 4:1 bis zum 2:1 und schließlich 1:1 sollte man alle mal probieren, um mal selber festzustellen, wo beim Ziegenbock der Honig hängt.

Wir haben also festgestellt: Gin. Wermut. Mit Eis rühren. Mit Orange Bitters abbinden. Verhältnis geschmackssache.

Damit ist auch alles gesagt, was zu dem Thema zu sagen ist.

Bis auf drei kleine Tipps:

1. Cocktailglas vorkühlen. Der Drink lebt von seiner Kälte. Also entweder das Glas frosten oder als allererstes vor dem Mixen einige Eiswürfel hineingeben und mit Wasser auffüllen. Natürlich muss der Kram wieder raus, bevor der Drink da rein kann.

2. Rührglas kaltrühren. Ein warmes Mixglas erzeugt mehr Schmelzwasser als gewünscht, ohne dabei den Drink zu kühlen. Also Mixglas mit Eiswürfeln füllen und etwa zehn Sekunden rühren. Überschüssiges Wasser ausgießen.

3. Das Schmelzwasser ist eine wichtige Zutat des Martinis! Gin und Wermut sollten daher Raumtemperatur haben und das Rühren sollte weder zu kurz noch zu lang passieren. Zwanzig Sekunden sind ein guter Richtwert, wie ich denke.

Ich? Ich trinke meinen gerne als 2:1 Sweet Martini with a Twist, also mit einer Zitronenzeste. Aber jeder nach seiner Façon.

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This nice quote originates from M.A.S.H. and is only one of many in cineastic history concerning this cocktail. At some point the drink was so ubiquitary that the cocktail glass, in which it was served besides many other cocktails, is only known as the „Martini Glass“ with some people. Over the years the community of the actualy Martini drinking people decreased rapidly, leaving mostly nothing but the myth behind. It is a very simple concept actualy and it seems that it is why there are so many problems.

Now what exactly is a Martini?

A Martini is nothing but vermouth and dry gin. French (white) vermouth for a Dry Martini, Italian (red) vermouth for a sweet one. Ideally finished of with a dash of Orange Bitters.

Bond has introduced two stupiditys to this world at once: Vodka and shaking. A so called „Vodka-Martini“ is nothing but stunningly cold vodka. Vermouth is not even desired. Truth to be told, cold vodka is not a cocktail, it’s cold vodka for crying out loud. If you want that, have the guts to ask for it, don’t hide behind a Martini-perversion. The shaking is inadequate since it’s making the liquid cloudy thereby destroying the nice look of the drink. You can shake every drink which ingrediants already make it untransparent.

Another superstition is that a Martini would be better the lesser vermouth you use. Our quote is right in line with Churchill, who was known to say that his making of a Martini only consisted looking at a bottle of vermouth across the room. If at all. The concept of ordering it In&Out (only coating the glass or the ice with the vermouth and disposing of the rest) is still well established and the common consensus calls for a ratio of 4 or 5 to 1. It is only very recently that a little fresh wind has been blown in: Audrey Saunders of the Pegu Club serves 1:1-mixtures, David Wondrich of Esquire approves. If this is enough to shake up the little and hard thinking fan base of the Martini seems unlikely, we’re yet to wait and see. It’s a fact though that you shouldn’t depend your choice on clichés but on your personal taste. From the In&Out over 5:1 and 4:1 to 2:1 and at last even 1:1 you should try out everything to discover what makes your guts roar best.

Well, we established as follows: Gin. Vermouth. Stirr with ice. Add a dash of Orange Bitters. Ratio is up to you.

That is everything there is to say on this matter.

Everthing but three little tipps:

1. Prechill the glass. The drinks lives of it’s coolness. Either you frost the glass or you put in some ice cubes and water in the glass beforehand. Naturaly, you have to remove this before straining in the drink.

2. Stirr your mixing glass cold. A warm mixing glass creates more melting water without cooling the drink. So you put your ice in the glass and stirr dry for about ten seconds. Then you dispose the melting water.

3. The melting water is actualy an imporant ingrediant! Gin and Vermouth should therefore have room temperature and the stirring should be neither too short nore to long. 20 seconds is a good guideline, I think.

Me? Oh, I like to drink mine as a 2:1 Sweet Martini with a twist, means a lemon zest. But like ol‘ King Friedrich II. said: „Jeder nach seiner Façon.“, means: Everyone as he pleases.

Ingenieureskapaden – Das Uniklinikum Aachen

Posted in smile and look alive on 10. Juli 2009 by hoegi

Das Universitätsklinikum Aachen soll also mein nächstes Opfer sein. Bei diesem Gebäude steht weniger der baulich-verkorkste Aspekt im Vordergrund, sondern eher das Erscheinungsbild und das Konzept des Gebäudes. Denke ich an dieses Gebäude schießen mir so viele Gedanken durch den Kopf, dass ich sie kaum verarbeiten kann. Betreten habe ich es erst einmal, aber um mir ein Urteil zu bilden, reicht das allemal.
Hier eine kurze Zusammenfassung meines Besuches.

Komme an der Rezeption an. „Hallo, wir müssten mal in die Ambulanz.“ – „Hier haben sie eine Wegbeschreibung.“
WTF?? Ich bekomme einen Zettel von der Größe eines Partyflyers: Zur Ambulanz, Gang 6A rechts nehmen, an der zweiten Kreuzung links. Aufzug in Etage 4B nehmen, links in Gang 36 einbiegen. Die Notaufnahme befindet sich nun zu ihrer Rechten in Gang 89. (Die Bezeichnungen weiß ich nicht mehr genau, die Komplexität der Wegbeschreibung ist allerdings realitätsgetreu!)

Merke: Das ist also schonmal sehr praktisch.

Ich war leider nachts zu Gast, sodass mir die „Schönheit“ des Gebäudes weitestgehend verborgen blieb. Kurz darauf, passierte ich das Gelände des UKA jedoch wieder und durfte es also in voller Pracht bestaunen. Hier sehen wir einen kleinen Eindruck davon.

Richtig: Das Teil sieht aus wie eine gigantische Fabrik. Die Vorstellung, dass vorne kranke Menschen reingehen und hinten bestimmt täglich LKWs voll mit Frischfleisch das Gebäude verlassen, lässt mich nicht ganz los.
Aber man soll ja nicht immer nach dem Äußeren urteilen, es zählen die inneren Werte.
Hier also ein innerer Wert:

Ohja. So sieht es da wirklich aus. Fast täglich rufen die 70er Jahre an und verlangen ihr Design zurück. Seltsamerweise steht in diesem Foyer ein Fahrkartenschalter der Deutschen Bahn. Fragt nicht wieso.
Fun fact #1: Die freiliegenden Rohre unter der Decke (insbesondere in den Gängen) sollen bei sensiblen Menschen Kopfschmerzen auslösen können. („Sie sind kerngesund, aber wenn Sie gerne bleiben möchten, können wir Ihnen Kopfschmerzen bereiten!“)
Fun fact #2: (Kann ich nicht 100%ig belegen) Die geotechnischen Untersuchungen waren bei Baubeginn/Planung nicht vollständig korrekt. Das Gebäude wurde mit mehr Etagen entworfen, als tatsächlich gebaut wurden. Grund: Der Grund. Durch den sandigen Boden sackt das Gebäude jährlich 0,x mm ab. Das erklärt diese seltsam hohen Schächte oben am Gebäude. Da sollte eigentlich mal mehr hin.
Fun fact #3: Zitat wikipedia: „Das Klinikum steht als „bedeutendstes Zeugnis der High-Tech-Architektur in Deutschland“ seit Ende November 2008 unter Denkmalschutz.“ No comment.

Man muss das Design des Gebäudes nicht mögen. Ich finde es interessant, aber ich glaube ich würde bekloppt werden wenn ich da arbeiten oder lernen müsste. Gut, dass ich das nicht muss.

Mixed Feelings – Gimlet

Posted in Mixed Feelings on 10. Juli 2009 by Herr Grau

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Der Gimlet ist ein sehr alter Drink, er wurde wohl von Matrosen der englischen Marine entwickelt, die ihre Ginration mit Limettensaft kombinierten, vermutlich um das Leben und den Gin gleichermaßen erträglicher zu machen.

Es gibt verschiene Rezepte. Klassischerweise wird wohl Limettensaft zu Gin 1:1 gemischt. Ebenfalls wird er in einem Cocktailglas serviert und auch nicht auf crushed Ice, sondern ganz ohne Eis im Glas. Viele schreien nach Rose’s Limejuice in dem Rezept.

Ich habe mich bei der von mir getesteten Variante auf den Cocktailnerd und seine Version zurückgezogen, da sie großen Zuspruch erhalten hat und ich nicht denke, dass in den Gimlet Zucker gehört, denn das würde ihn zu einem Gin-Daiquirí machen.

How To Gimlet:

1. 3 Teile Gin und 2 Teile Limettensaft in ein Rocks-Glas geben

2. Umrühren und mit crushed Ice auffüllen

3. Ein paar mal rühren, dann ein paar Minuten stehen lassen

4. Strohhalm rein und trinken

Genusspotential:

Die einschlägigen Verdächtigen überschlugen sich in ihren Elogen über diesen Cocktail nur so. Ich habe dazu eine Sache zu sagen:

Es ist Gin mit Limettensaft. Saurer Gin. Grandios.

Das hat nicht die Schönheit der Simplizität, das ist nicht erfrischend, das ist einfach nur sauer und alles in allem eine vollends beschränkte Idee. Ich hab nach dem halben Ding das ganze mit simple syrup zu einem Daiquirí umgeschraubt, damit der Apparat nicht verkommen musste, im Wissen, dass Rose’s Lime Juice ebenfalls stark gesüßt ist.  Weißer Rum macht sich allerding zugegebenermaßen immer noch ein ganzes Stück besser in diesem Konzept.

Nicht zu empfehlen.

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The gimlet is a pretty old drink, apparently invented by sailors of the British navy who combined their gin rations with lime juice, supposably to make the gin as much as life more bearable.

There are a lot of recipes out there. Classicly gin is mixed with lime juice in a 1:1 ratio. It too would be served in a cocktail glass and not on crushed ice, but without ice in the glass at all. Many people demand the use of rose’s lime juice in this specific recipe.

In my variant I totally relied on Cocktailnerd and his recipe, because it got a lot of good feedback. I too don’t think that there should be sugar in the gimlet, because that would make it a Gin-Daquirí.

How To Gimlet:

1. Pour 3 Parts gin to 2 parts lime juice in a rocks glass

2. Stir, fill up with crushed ice

3. Stir a few times and let it sit for a couple of minutes

4. Put a straw in and drink

Enjoyabilitential:

The common subjects can’t get enough praising this drink. I have only one thing to say in this matter:

It’s a gin with lime juice. Sour gin. Awesome.

This has nothing to do with the aesthetics of simplicity, it’s not refreshing, this is plain and simply sour and all in all just a dumb idea. After making it halfway through the drink, I saved the rest by measuring in simple syrup, reconstructing it to a Daiquirí, knowing that Rose’s Lime Juice is actualy very sweet. By the way, white rum still works a whole lot better in this concept.

Not recommended.