Mixed Feelings – Mojito

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Ach ja, der Mojito. Dem Ernst Hemmweg sein ganz persönlicher Lieblingscocktail. Neben dem Daiquirí natürlich. An und für sich sind sich die beiden Cocktailien auch recht ähnlich, doch während der Daiquirí sich mehr auf das Aroma der Limetten konzentriert, baut der Mojito mehr in Richtung leicht und frisch, indem er Minze implementiert und das ganze mit Mineralwasser verdünnt.

Es gibt eine Bewegung unter Cocktailbloggern, die dazu aufruft, nicht in einer geschäftigen Bar einen Mojito zu bestellen. Ich finde das Blödsinn. Ich möchte die Säfte für meine Cocktails am liebsten frisch gepresst sehen, ich will ihn gescheit kalt geshakt oder gerührt haben, da ist das 10 Sekunden Minze ausdrücken auch keine Überforderung, oder kurz: Ein Mojito braucht nicht kürzer oder länger, als jeder andere sorgfältig zubereitete Cocktail auch. Mit Ausnahme des Ramos Gin Fizz vielleicht… Ich halte es hier wie mit dem Restaurant, in dem das Essen zu lange braucht, „weil so viel los ist“. Wenn man mich mit solchem Bockmist konfrontiert, kann selbst ich friedlicher Mensch auch mal etwas zänkisch werden. Wenn ein Restaurant eine bestimmte Anzahl Menschen nicht in angemessener Zeit abfertigen kann, dann muss es sich mit weniger Kunden zufriedengeben und weniger Gedecke legen. So und nicht anders. Das selbe gilt für eine Bar.

Eigentlich wird der Mojito mit braunem Zucker zubereitet und teilweise wird crushed Ice verwendet. Ich finde beides unnötig. Crushed Ice zerstört die Carbonierung des Wassers (große Oberflächen und so), der kristalline Zucker macht nur das verhasste Knuspern im Mund.

How To Mojito:

1. 30ml simple Syrup in ein Collinsglas gießen

2. 30ml Limettensaft pressen und dazu schütten

3.  Nach Geschmack Minzeblätter hinein geben

4. Feinfühlig mit einem runden Holzstab (bitte keine gezackten Muddler) die Minze ausdrücken. Wir wollen sie nicht passieren, nur leicht drücken.

5. Mit Eiswürfeln auffüllen

6. Weißen Rum dazugeben, etwa 2/3 des Glases vollmachen

7. Kräftig rühren

8. Mit stark carboniertem Mineralwasser auffüllen

9. Trinken

Genusspotential:

Der Mojito ist lecker und erfrischend, vorrausgesetzt man mag Minze. Ich mache ihn eher mit sehr wenig Minze, sodass es nicht schmeckt, als lutschte man gerade das Innere eines After Eights aus. Aber suum cuique. Korrekt zubereitet handelt es sich um einen guten Drink für jede Gelegenheit, der entgegen der landläufigen Meinung flott gemacht ist und einem vor allem im Sommer viel Freude bereitet.

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Ah, well, the Mojito. Ernest Hemingway’s own personal super-favourite drink. Besides the Daiquirí of course. The two cocktails are actually very much alike, but whilst the Daiquirí focusses more on the lime flavour, the Mojito goes more down the light and fresh road, using mint and diluting everything with seltzer water.

There is a movement in the cocktail blogger scene which demands that you shouldn’t order a Mojito in a busy bar. I think that is stupid. I’d like the juices for my drink freshly squeezed, I want it shaken or stirred until properly cold, so the additional 10 seconds for muddling the mint aren’t that big a deal nomore. Short & dirty: A Mojito doesn’t take shorter or longer than every other decently prepared cocktail. Excluding the Ramos Gin Fizz, I suppose… I am thinking of this in the same way as of the restaurant in which the food takes too long „because it’s so busy“. If you confront me with such horse crap, even I, being a very peaceful guy, can get a little crancy. If a restaurant can’t cope with that amount of customers, they have to reduce their tables. It’s that easy. The same goes for a bar.

The Mojito is usually prepared using brown sugar and crushed Ice. I believe both of it to be unnecessary. Crushed Ice destroyes the carbonation (great border surface…) and crystal sugar just gives you the possibilty of the special „crunsh factor“ that we all like so much. Not.

How To Mojito:

1. Pour 1 oz simple syrup into a Collins glass

2. Add 1 oz of freshly squeezed lime juice

3.  Put in your mint leaves, as much as you like

4. Gently squeeze the mint with a round wooden muddler. Please don’t use jagged muddlers. We don’t want to make a paste here! Be gentle, it doesn’t take long.

5. Fill up with ice cubes

6. Fill the glass two thirds of the way up with white rum

7. Stir well

8. Top of with highly carbonated water

9. Drink

Enjoyabilitential:

The Mojito is tasty and refreshing, given that you like mint. I make mine with very little mint, so it doesn’t taste like sucking out an After Eight. But suum cuique. Correctly prepared it is a great drink for every opportunity, which is, other than common talk suggests, made very quickly and a lot of fun, especially in the summer time.

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