Mixed Feelings – Daiquirí

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Der Daiquirí ist neben dem Magarita der Drink, der am meisten durch „Frozen“-Varianten bastardisiert worden ist. Bekannt geworden ist auch dieser Drink durch Ernest Hemingways unstillbaren Durst, den er im El Floridita in Havanna auszuleben geruhte. Barhüterich Constantino Ribalaigua baute so schmackhafte Cocktails, dass unserem Lieblingsliteraturnobelpreisträger gar nichts anderes überig blieb, als sich dort wochenlang mit dem schmackhaften Stöffchen zu befüllen. Man darf aber getrost davon ausgehen, dass andere bereits vorher die hiesigen Zutaten Zucken, Limette und Rum gemischt haben und der Drink nicht im El Floritida erfunden wurde.

Ich habe mein Rezept von Angus Winchester und halte es unter inzwischen einigen probierten für das am besten ausbalancierte.

Das Originalrezept ist natürlich mit cubanischem Rum (z.B. Havanna Club 3 Jahre) und crushed Ice. Ich nehme inzwischen Appleton White und normales Eis, da hier das crushed Ice den Prozess nur beschleunigt und dieser Zeitgewinn geht durch das Crushen wieder flöten.

How To Daiquirí:

1. Ein Cocktailglas mit Eis und Wasser vorkühlen

2. 30ml frisch gepressten Limettensaft in den Shakerbecher pressen und eine ausgepresste Limettenhälfte auch hineinwerfen

3. 30ml simple Syrup dazu

4. 60ml weißen Rum hinzugeben

5. Viel Eis dazu

6. Kräftig shaken

7. Glas ausleeren und Drink hinein feinstrainen

8. Trinken

Genusspotential:

Der Daiquirí ist fraglos ein sehr leckerer Cocktail, aber er hat so seine Probleme. Seine unverdünnte, sirupartige Textur macht es für mich immer nötig, ein Glas Wasser nebenbei zu trinken, um meinen Rachen wieder frei zu bekommen. Ich werde in einem späteren Artikel auf diese von mir nach diesem Drink „Daiquirí-Problem“ genannte Zwickmühle umfassender eingehen. Der Daiquirí ist und bleibt aber ein Klassiker, der nicht zuletzt seiner puristischen Schönheit wegen nie eine schlechte Idee ist.

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The Daiquirí is besides the Magarita the one cocktail that has suffered most by being bastardized to „frozen“ versions. The drink too got famous due to Ernest Hemingsways insatiable thirst which he used to live out in the El Floridita of Havanna, Cuba. Barkeep Constantino Ribalaigua is said to have made so delicious cocktails that our favourite Nobel Price winner basicaly had no other choice than filling himself up with the good soup for weeks. Thou mayeth consider it given though that the drink was not invented in that etablissment, because somebody will definitly have mixed the local goods sugar, lime and rum before.

I’ve gotten my recipe from Angus Winchester and consider it – after some good testing – to be the on which is balanced best.

The original recipe of course calls for cuban rum (z.B. Havanna Club 3 Anos) and crushed ice. I’ve come to use Appleton White again. And I use usual full ice cubes, because the crushed ice only speeds up the process and this saved time annulates itself due to the time the crushing needs.

How To Daiquirí:

1. Prechill a cocktail glass with ice and water

2. Freshly squeeze 1 oz of lime juice into your shaker tin and throw in one of the lime hulls

3. Add 1 oz of simple syrup

4. 2 oz of white rum go in there, too

5. Add lots of ice

6. Shake strongly

7. Empty the glass and fine strain the drink in

8. Drink

Enjoyabilitential:

Without question the Daiquirí is a very delicious cocktail. But. It has it’s issues. It’s undiluted, syrupy texture makes it necessary for me to always have a glass of water to drink aside to clear up my throat. In a later article I will specifialy write about this, which I have christened „The Daiquirí Problem“. Nevertheless the Daiquirí is a classic, which is always a good idea and not only due to it’s simplicistic beauty.

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2 Antworten to “Mixed Feelings – Daiquirí”

  1. […] Margarita ist dem Daiquirí sehr ähnlich, mit all seinen Vorteilen – frisch, einfach zuzubereiten – aber auch all […]

  2. […] Feelings – Fancy Whiskey Sour Ich habe schon über den Daiquirí geschrieben, das grundsätzliche Konzept des Sours sollte also bekannt sein: Ein Teil Zuckersirup, […]

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