Chaos in NRW – Bericht aus dem Epizentrum

Verschiedene und völlig zusammenhanglose Umstände haben mich dazu verleitet an diesem heutigen Montagmittag/nachmittag von Münster zurück nach Aachen zu fahren. Vor dem Losfahren noch schnell die Unwetterkarte gecheckt („Cool, Warnstufe Lila zwischen Gladbach und Aachen!“) und los gings. Kleine Verspätungen waren von mir also einkalkuliert und wurden vorerst höflich ignoriert. Das richtige Drama ging für mich in Gelsenkirchen Hbf los: Wir wurden gebeten in den gegenüberstehenden RE2 einzusteigen, der uns nach Mönchengladbach bringen sollte, da unser Zug bereits zu viel Verspätung eingefahren hatte. Kann schonmal passieren und hat mich auch nicht weiter beunruhigt. Einen Halt später, also in Essen Hbf, stehe ich nun. Ich armer Tor und so. Alle Züge sind hier gestrandet; in so ziemlich jeder Richtung gibts schwere Unwetterschäden an Oberleitungen und so ist der Zugverkehr bis auf weiteres einstellt. Unter anderem sind die Strecken Mülheim-Duisburg sowie Mönchengladbach-Aachen betroffen. Da muss ich überall noch lang. Auch meine Ausweichstrecke über Köln-Aachen ist leider betroffen. Man kann also sagen, dass mein Ziel vom Streckennetz völlig isoliert ist.
Was tun? Mein jetziger Plan sieht wie folgt aus: Ich warte auf Durchsagen, dass irgendwohin Notfallbusse fahren, die mich meinem Ziel etwas näher bringen. Ansonsten rate ich mir nur: Smile and look alive.

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