Geld gegen Essen – Wir nörgeln über Restaurants

Ich kann mich daran erinnern, dass ich schon vor Jahren mal anfangen wollte, meine Erfahrungen mit meinen Restaurantbesuchen schriftlich festzuhalten. Wer hätte ahnen können, dass dieser Plan, der zuerst natürlich den Weg alles Weltlichen in meinem Leben ging, also bis zum Vergessen vor mir her prokrastiniert wurde, tatsächlich irgendwann mal realisiert würde.

Aus irgend einem Grund liest tatsächlich eine nennenswerte Zahl Menschen dieses Blog, warum also sollte ich meine Aufzeichnungen von Hand in ein Buch in meiner Schublade schreiben? Wenn ich mehr als vierzehn Wörter am Stück per Hand schreibe, kriege ich sowieso Schmerzen und mein altes Klassenkampfsyndrom flammt wieder auf. Und da ich, wenn ich nichts zu nörgeln habe, unglücklich werde, plane ich – quasi als Substitutdroge -, in Zukunft zu versuchen, meine Besuche in jenen Etablissements, in denen der Koch seine Fertigkeit gegen bare Münze prostituiert, katalogisch aufzuarbeiten und hier bereitzustellen. Wahnwitz und unrealistische Ansprüche, sowie vollständig willkürliche Wertungen inklusive. Wie man mich kennt und liebt. Und natürlich werde ich auch eine Wurst an einen Stock binden und die werten Coautoretten so lange pieken, bis sie es mir gleich tun.

Wurst ho!

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