Archiv für Oktober, 2011

Geld gegen Essen – Landgasthof Wilhelmer (Münster)

Posted in Geld gegen Essen - Restaurantnörgeleien on 31. Oktober 2011 by Herr Grau

(aus Übersichtsgründen vorgezogenes) Prädikat: Schon irgendwie nett

Eins kann man mit Sicherheit sagen: Zufallskundschaft hat der Landgasthof Wilhelmer vermutlich wenig. Er liegt außerhalb und ziemlich versteckt, man muss also wissen, was man sich vorgenommen hat. Aus der Verlegenheit heraus, dass wir uns doch immer wieder durch die selben vier Restaurants tingeln fanden, befragte ich das mächtige Internetz™ nach Lösungen und es deutete mit einem nicht zu übersehenden Leuchtpfeil auf den Landgasthof und spielte dazu eine nette Melodie. They had me at the jingle.

Nachdem also alle drei Parteien ihre Navigationssysteme derart mit stumpfen Hiebwaffen kollimetriert hatten, dass sie tatsächlich zur Wegführung zum Haus im Walde in der Lage waren, stellten wir als erstes fest, dass das Landgasthaus tatsächlich recht schön im Grünen liegt, die Begrüßung ist freundlich, die Karte westfälisch. Die Preise liegen mit etwa zehn bis sechszehn Euro pro Gericht auf einem noch vertretbaren, wenn auch gefühlt einen Tick zu hohen Niveau. Das Essen kommt  in einer vertretbaren Zeit, aber auch hier gibt es Spiel nach oben, dank der angenehmen Atmosphäre ist die Bereitschaft, sich zu ärgern, aber mittelstark gedämpft. Ich kann mich erinnern, von meinem Geschnetzelten mit Äpfeln und Spätzle nicht unbedingt angetan gewesen zu sein: Die Sauce war dünn und geschmacklos, die Äpfel wirkten etwas deplaziert. Andere am Tisch waren aber durchaus zufrieden, hatten sich aber in ihrer Auswahl auch noch etwas bodenständiger orientiert.

Trotz der insgesamt leicht getrübten Erfahrung würde ich einer erneuten Einladung ins Landgasthaus nicht ungern folgen.

Wertung:
Essen: 7 /10
Service: 9 /10
Sauberkeit: 9 /10
Preisgestaltung: 7 /10
Ambiente: 8 /10

Gesamtergebnis: von 4 von 5 Vanilleeiskugeln mit Senf und Gürkchen

Wilhelmer – Landgasthof & Café
Gasselstiege 631
48159 Münster
Telefon: 0049 – 251 – 213937
antoniusniemeyer@hotmail.com

Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag 11:30 – 23Uhr

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Review – Reischer Santoku

Posted in Getestet, Scharfe Messer on 24. Oktober 2011 by Herr Grau

Durch eine Passaround-Aktion im Messerforum bekam ich die Möglichkeit, eine Woche lang das neue Santoku von Christoph Reischer, einem österreichischen Mokume Gane- und Messermacher, zu testen. Es ist ein Messer, das aus gewalztem 1.2235 (also einem rostenden) Stahl herausgeschliffen wird. Es ist als Versuch anzusehen, für einen mit 66€ doch sehr bezahlbaren Preis ein gutes, handgemachtes Messer von einem lokalen Messermacher bekommen zu können.

Anmerkung: Meine Kamera war leider leer und das Ladegerät unauffindbar. Daher kann ich nur mit einem Photo von Christoph dienen.

Technische Daten:
Klingenlänge: 165 mm
Klingenhöhe: 40 mm
Klingenoberfläche: satiniert & walzroh
Gesamtlänge: 295 mm
Gewicht: ca. 140 g
Griffmaterial: Räuchereiche
Griffform: rechteckig, leicht Oval
Griffoberfläche: gebürstet
Preis: 66,- Euro

Testergebnis:
So sehr ich wollte, dass das Messer nicht ist, was die vorigen Tester im Forum schon festgestellt hatten, so wenig konnte ich mich gegen die Realität wehren: Das Messer ist an zu vielen Stellen unausgegoren, als dass ich es guten Gewissens empfehlen könnte. Der Griff ist unpraktisch, sowohl für kleine, als auch für meine großen Hände schlecht zu greifen und in Verbindung mit der nicht sehr hohen Klinge dafür verantwortlich, dass die Hand zwischen Schneidbrett und Griff kaum Platz hat. Ich finde ihn auch zu leicht. Die Geometrie der Klinge ist nicht ideal, da der Schliff recht tief ansetzt und somit einen ungünstig stumpfen Winkel produziert, was sich gerade beim Schneiden von hartem Gemüse bemerkbar macht. Der größte Kritikpunkt an dem sonst handwerklich sehr sauber verarbeiteten Messer ist aber der Stahl selbst: Die durch den Carbonstahl verhießene Klingenqualität ist einfach nicht vorhanden. Zu weich ist der Stahl, sodass er zwar schnell scharf wird, aber die Schärfe nicht nur auch schnell wieder verliert, sondern sogar zum Umknicken der Schneidfase führt. Die nicht sehr hohe erreichbare Maximalschärfe suggeriert kein gutes Gefüge. Das als Testvergleich herhaltende Herder 1922 Carbonstahl schlug das Reischer Santoku derartig klar in allen Disziplinen, dass es mich wirklich traurig stimmte.

Fazit:
Eine sehr gute Idee von Christoph Reischer, die er unbedingt weiter verfolgen sollte. Im jetzigen Zustand aber klar keine Empfehlung.

Geld gegen Essen – Gasthaus Niemann (Münster)

Posted in Geld gegen Essen - Restaurantnörgeleien on 21. Oktober 2011 by Herr Grau

(aus Übersichtsgründen vorgezogenes) Prädikat: Unterspektakulär

Das Gasthaus Niemann ist eines dieser Restaurants, die man schnell wieder vergisst. Es liegt .. äh.. am Horstmarer Landweg .. glaube ich. Es ist außen unspektakulär und präsentiert dem willigen Gast innen einen Versuch des bürgerlichen Wohnzimmers, der aber an pragmatischen Aspekten ein bisschen gescheitert ist. Samt Personal, denn die anderen Gäste waren allesamt regionale Senioren, die sich die Teller aus den angedienten Warmhaltetheken füllten. Wir dagegen bestellten von der Karte, die vielleicht ein kleines bisschen inkohärent ist, aber weitestgehend geradlinig bodenständige deutsche Küche verspricht. Das Gesamtbild dagegen ist schlüssig: Es ist weder teuer, noch günstig, weder besonders gut, noch besonders schlecht, der Service freundlich, aber nicht erinnerungswürdig – kurz: Das totale Mittelmaß. Kann man hingehen, muss aber wirklich nicht.

Wertung:
Essen: 6 /10
Service: 6 /10
Sauberkeit: 8 /10
Preisgestaltung: 6 /10
Ambiente: 4 /10

Gesamtergebnis: von 3 von 5 Vanilleeiskugeln mit Senf und Gürkchen


Gasthaus Niemann
Horstmarer Landweg 126
48149 Münster

Telefon: +49 (0)2 51 / 82 82 8
Telefax: +49 (0)2 51 / 88 80 0
e-mail: info@haus-niemann.de
Internet: www.haus-niemann.de

Öffnungszeiten: täglich 16:30 bis 24 Uhr, Sa., So. und Feiertags von 11 bis 14 Uhr und 16:30 bis 24 Uhr
Warme Küche jeweils von 11:30 bis 14 Uhr und 18 bis 22:30 Uhr.

Worte und Dinge #12

Posted in German Heaven on 18. Oktober 2011 by hoegi

Die bayrische Lebensmittelverordnung (BayLebVo 1994) besagt in §14 Abs. 1:

„Wurstsalat darf nur als solcher bezeichnet werden, wenn der Fleischanteil der fertig zubereiteten Speise nicht kleiner gleich 95 v.H. (in Masse) beträgt.“

Weitere Infos hierzu auch im Urteil des Landgerichts München zum AZ 1996/312/140.2.

Worte und Dinge #11

Posted in smile and look alive on 14. Oktober 2011 by Herr Grau

Der Hartmann-Bund ist nicht die elitäre Herrenliga,
die der Name verheißt.

Metrischer Ballistikrechner als Tabellenkalkulation

Posted in Angewandte Wissenschaft on 12. Oktober 2011 by Herr Grau

Ich war schon etwas frustriert, als ich mich aufs 300m-Schießen vorbereiten wollte und feststellen musste, dass fast alle Ballistikrechner entweder bei mir nicht funktionieren, ich sie nicht verstehe undoder sie im großartigen imperialen System sind. Ich muss zugeben: Ich bin schlecht mit Zahlen, dabei ist es so einfach:
Ein Inch sind 2,54cm, 12 Inch sind ein Foot, 3 Feet ein Yard und 5280 Feet eine Meile. 1,2 Pegel sind ein Pfiff, 16,8 Pfiffe machen ein Gescheide, oder aber natürlich 19,6 Pegel. Ein Kumpf macht vier Gescheide, wovon wieder 12,2 einen Scheffel füllen, womit ein Scheffel offensichtlich drei Kumpf sind. 20,9 Scheffel geben ein Stück, 2,87 Stück eine Schiffslast, 1,76 Schiffslasten oder 5 Stück einen Kubikklafter. Außer im Februar, der hat 28. Also, alles ganz einfach, aber wie gesagt: Ich bin nicht gut mit Zahlen.

Einer der übersichtlichsten und einfachsten Außenballistikrechner wird von jacksonrifles.com zur Verfügung gestellt. Er kommt als kleine Tabellenkalkulation daher, die auf den Formeln von Prof. Arthur Pejsa basiert, und ist im Internet dank seiner Praktikabilität recht bekannt und gern genommen. Die Tabelle läuft auf Smartphones, Netbooks, Palms und vermutlich sogar auf dem Casio Klappabakus. Leider ist auch sie im imperialen System geschrieben. Na, das kann man doch ändern – frisch ans Werk!

Ich also so: Bäm.
Download für Excel

Gern geschehen.

Die Rechte bleiben natürlich bei Jackson Rifles und Prof. Pejsa.

Kalkulationstabelle Wiederladekosten

Posted in Angewandte Wissenschaft on 12. Oktober 2011 by Herr Grau

Ein weiteres Artefakt aus Herr Graus wunderbarer Welt der Faulheit™ hier für meine Lieblingsleser zum Download:

Meine Kalkulationstabelle für Kosten wiedergeladener Munition (OpenOffice) und das selbe File als xls für unsere Excel-User.

Tadaaaa! … Okay. Es interessiert wahrscheinlich keine Sau, aber hey – vielleicht fällt ja mal wieder über Google jemand drüber und wir gewinnen einen weiteren Leser. Man weiß es nie…

Probleme des Lebens #14

Posted in Probleme des Lebens on 5. Oktober 2011 by Herr Grau

Zu diesem einzigartigen vierzehnten Jubiläum will heute etwas gezeigt sein, dass verblüfft und erstaunt, das fesselt und unterhält, aber auch zum Nachdenken anregt. Kurz:

Wer kann sich eine Party „ohne“ noch vorstellen? Wie oft hört man Sätze wie: „Bier haben wir ja genug, aber – verdammt, ich muss noch mal schnell los, Schmalz holen!“  Wahrscheinlich deshalb übrigens national auch fast überall zu kaufen. Aus Gründen.

Scotch Whisky Tasting Notes – Stand 01/2014

Posted in Getestet, Mixed Feelings, smile and look alive on 1. Oktober 2011 by Herr Grau

Last Update – 27.01.2014

Scotch ist ja bekanntlich lecker und gesund. Daher trinke ich ihn gern und viel, so es denn mein klammes Studentenbudget zulässt. Ich werde in diesem Beitrag in immer wieder geupdateter Form meine Tasting Notes jedem Interessierten zur Verfügung stellen.
Die Preisangaben stammen aus The Whisky Store zum Zeitpunkt des Reviews.

Precise Notes

Bowmore 12yo – 27,99€
Nose: Rauch, Holz, Leder, Tabak, leicht alkoholisch
Taste: Leicht wässerig, feucht, viel Rauch
Abgang: Kurz, recht warm, Rauch wird gegen Ende etwas unangenehm phenolig
Fazit: Das 12er Kaliber von Bowmore ist meinem Geschmack nach ziemlich eindimensional. Ich würde „geradlinig“ oder „unkompliziert“ sagen, wenn diese alkoholischen Noten und der leicht unangenehme Abgang nicht wären.
Punkte: 3/10  —  Punkte/Preis-Verhältnis: 1,1

Finlaggan Cask Strength – 31,90€
Nose: Sprittig, Rauch
Taste: Scharf alkoholisch, dann Rauch, der sich in den Abgang hinein zunehmend durchaus angenehm entfaltet
Abgang: Mittellang. Alkoholisch-warm, präsenter Rauch, der am Ende etwas nussig wird
Fazit: Der Whisky gewinnt weder in Nose, noch Taste durch ein bisschen Wasser irgendetwas dazu, er bleibt eine eindimensionale Kreuzung aus merklich sprittiger Alkoholität und Rauch. Mehr ist da nicht.  Nicht furchtbar unangenehm – so fuselig ist er dann doch nicht und der Rauch ist von der angenehmen, wenn auch sehr unkomplexen Sorte -, aber auch wirklich nicht besonders gut. Erinnert stark an einen ungehobelt-alkoholischeren Bowmore – ich würde tippen, dass er daher kommt.
Punkte: 2/10  —  Punkte/Preis-Verhältnis: 0,6

Laphroaigh Quarter Cask – 34,90€
Nose: Rauch, Stall, Leder, gutes Holz, Salz, Küstenluft, dann Tabak, Lakritze
Taste: Der klassische Laphroaig-Rauch, den genau so auch sonst keine Brennerei hat: Stallig, lederig, sehr gediegen, warm, aber kein scharfer Alkohol, Seeluft, Tang
Abgang: Mittellang, warm, angenehmste Rauchnoten
Fazit: Der Quarter Cask ist ein wunderbarer Whiskey und seinen Preis mehr als auf jeden Fall wert. Der Rauch ist massiv präsent, aber übertölpelt einen nicht, lässt auch andere Geschmacksnoten daneben zu. Der Whiskey ist warm, aber kein bisschen sprittig, bis in den Abgang. Anders als bei vielen anderen getorften Whiskys wird der Rauch im Abgang kein bisschen unangenehm und er funktioniert hervoragend mit der Wärme zusammen.
Punkte: 7,5/10  —  Punkte/Preis-Verhältnis:  2,1

Tomatin 12yo – 27,90€
Nose: Vanille, Bienenwachs, Lavendel, Tabak, Trauben, Portwein, Holz
Taste: Kribbelig, salzige Seeluft, wunderbare Gerste, phenolig rauchig, kräftiges Holz
Abgang: Kurz bis Mittel. Rauch und Holz bleiben noch lange im Mund und werden etwas herb bis bitter. Mund wird nicht trocken.
Fazit: Nicht besonders komplex, die Nose setzt sich so nicht durch, reduziert sich eher auf vanilligen Bienenwachs, einfache Geschmäcker und Aromen dominieren. Trotzdem durchaus lecker.
Punkte: 4,5/10  —  Punkte/Preis-Verhältnis: 1,6

Tomatin 18yo – 59,90€
Nose: Sherry, dunkele Früchte und blühende Kräuter, Vanille, Bienenwachs
Taste: Süß, fruchtig, kribbelig, dann Gerste, Holz und Rauch
Abgang: Mittellang, wärmend, rauchig – zunehmend phenolig – und rund karamellig herb abschließend
Fazit: Der 18-Jährige ist erkennbar der 12yo in viel besser. Dessen „ungehobelten“ Kanten sind nunmehr rund, angenehm und großartig balanciert. Keine Facette übertölpelt die andere, Sherry und Rauch, Süße und Herbe spielen sich ideal zu. Nicht extrem komplex, aber exquisit in dem, was er tut.
Punkte: 7/10  —  Punkte/Preis-Verhältnis: 1,2

Memories

Laphroaig 10yo – 29,99€
Ja, er ist sehr günstig und man könnte sich dazu hingezogen fühlen, den Aufpreis für den Quartercask nicht zahlen zu wollen – aber das ist falsch. Der 10-Jährige ist rauh, ungehobelt und insgesamt recht sprittig. Ich habe meine Flasche (mit diesen Hinweisen) weiterverschenkt, weil ich ihn nicht trinken wollte.

Port Charlotte The Peat Project – 38,50€
NOCH ein Whiskey von Bruichladdich, als sei es nicht langsam genug. Dieser jetzt unter einer völlig unnötigen neuen Marke. Der Whiskey ist recht geschliffen und hat ein sehr angenehmes, ziemlich kräftiges Torfaroma, das insgesamt deutlich mehr an die größeren Laphroaigs erinnert, als an Bruichladdich. Also durchaus eine Empfehlung für o.g. Preis. Meistens ist er aber teurer, und für 10€ mehr die Flasche muss man sich das ganze doch wieder gut überlegen, denn für wiederum einen Zehner mehr gibt es dann schon den achtzehn Jahre alten Laphroaig, der doch noch deutlich mehr kann.

Aberlour A’bunadh – 51,90€
Ein Whisky, um Sherry-Finishes kennen zu lernen. Fassstark, kräftig, fruchtig, sherrysüß und mit langem Abgang bleibt dieser unaussprechliche Tropfen einem doch länger im Gedächtnis.

Dalwhinnie 15yo – 29,99€
Der erste Scotch, den ich überhaupt in meinem Leben getrunken habe. Inzwischen ist er mir immer mal wieder vorgesetzt worden. Ja, er riecht leicht rauchig-holzig, ja, er schmeck süßlich honigmäßig, aber nein, ich halte nicht viel davon. Er hat weder ein Gesicht, noch reiche Facetten, noch finde ich ihn besonders stimmig.

Jura Superstition – 29,90€
Wurde mir von einem wohlmeinenden Freund spendiert. Leider ist bei mir ein Whiskytasting vorbei, wenn das aureane Nass nach billigen Fusel dünstet und oder schmeckt. Was bei diesem leider der Fall war.

Oban 14yo – 39,90€
Ein weiterer Classic Malt aus der viel gescholtenen Kommerz-Mühle. Im Gegensatz zum Dalwhinnie – auch wenn sich das Geschmacksprofil ähnlich liest – ein meines Erachtens sehr guter Whisky, schön balanciert zwischen Rauch und Süße. Er ist kein Komplexitätswunder, aber durchweg angenehm. Wenn er ein bisschen günstiger wäre, hätte ich ihn immer zuhause.

Scapa 14yo – n/a (discontinued, replaced by Scapa 16yo)
Anderen wird es unterstellt und ist unterschwellig zu finden – der Scapa bringt Honig und Vanille zum Anfassen. Darüber hinaus bietet er keine gewaltige Komplexität, vielleicht ein paar leckere Früchte in der Nase, aber das, was er tut, tut er hervorragend. Find isch jut.

Talisker 10yo – 29,99€
Inzwischen ist mir der Talisker einige Male über den Weg gelaufen. Was hängen bleibt, ist die sprittig-alkoholische Note, die sowohl in Nose, als auch Taste sehr dominant ist. Ich hab genug Korn getrunken, um das nicht zu „kräftiger Pfefferigkeit“ hochintellektualisieren zu müssen. Mies.

Auchentoshan 12yo (31,90€) und MacDuff 26yo (n/a)
Fielen meiner Erinnerung nach aus dem selben Grund wie Talisker und Jura Superstition durch: Zu präsente, überlagernde Fuselnote. Genau erinnern kann ich mich leider jedoch nicht.

Bruichladdich 12yo – 39,90€
Meine Erinnerung, dass ich diesen Whisky wirklich nicht mochte, ist alles, das ich dazu noch weiß. Wird bei Zeiten elaboriert.