Großer Kneipencheck – Aachen

Ein nicht bestätigter Mythos besagt, dass Aachen die Stadt mit der höchsten Kneipendichte in Deutschland ist. Das mag wohl so sein. Im Folgenden werde ich einen Ausschnitt aus dieser Kneipenlandschaft, wie bekannt, völlig subjektiv in Reichweiten von völlig abwertend bis gottgleich beschreiben und bewerten. Die Lokalitäten sind nach bestem Wissen und Gewissen alphabetisch sortiert und es besteht keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit der gemachten Angaben. Da war schließlich oft Alkohol im Spiel.

Abendrot
Siehe „Image“

Alex
Alex gibt es quasi in jeder Stadt, in Aachen findet es sich am Bushof im Erdgeschoss des Kaufhauses „Lust for Life“. Die Cocktails sind wie russisches Roulette: Man kann mal einen Volltreffer landen, sie können aber auch völlig wirklungslos sein. Wenn einzelne Cocktails an verschiedenen Abenden auch so verschieden schmecken, ist das meist kein gutes Zeichen. Als einfaches Café oder auch mal für ein schnelles Bier bei langer Wartezeit auf den Bus zu gebrauchen.

Apollo
Das Apollo ist ein seltsames Geschäft. Tagsüber Kino, abends Disco und in Teilen auch Kneipe mit ein bisschen was zu Essen. Die Partys sind stets gut besucht, montagsabends lockt der „Alternative Monday“. Es gibt KöPi vom Fass, was allerdings auf Partys aus den Plastikbechern wirklich widerlich schmeckt. Im Glas schmeckt es dort allerdings. Man sollte die Becher mal prüfen lassen. Zur Fußball WM/EM werden die Spiele in den Kinos übertragen und man wird dort sogar bedient! Me gusta.

Barock
Kleines Restaurant/Bar, das dem Café Madrid angegliedert ist. War ich noch nie. Aus Gründen.

Besitos
Äääh. Hier war ich noch nie. Es ist eigentlich eher eine Tapas-Bar. Sieht gemütlich aus, der „Außenbereich“ im komplett überdachten Innenhof des Kapuziner-Karrees kommt allerdings immer sehr laut rüber.

by Lato
Möglicherweise auch weiterhin als Unigrill bekannt, bietet dieses Geschäft auf dem Templergraben so ziemlich alles, was die Gastronomie im Portfolio hat. Man kann sich dort ebensogut sattessen, wie auch volllaufen lassen. Die Cocktails kosten alle maximal 3,90€ und werden auch gerne mal mit ordentlich Alkohol versehen. Interessant ist Montags- bis Donnerstagabends das Menü ohne festen Preis. Es wird ein 3-Gang-Menü (Herstellkosten 6€) serviert, zahlen kann man so viel oder wenig wie man möchte. Habe ich noch nicht ausprobiert, es steht aber auf meiner ToDo-Liste.

Café Madrid
Einer der Läden des großen Pontstraßen-wir-klappen-Hemdkragen-hoch-Konglomerats. Mittags gibt es, wie überall sonst auch, günstige Mittagsmenüs, abends gut besuchte Partys mit denkwürdigen Namen wie „IWWWDNW“ („Ich weiß was, was du nicht weißt.“). Mich bewegt es da irgendwie nicht rein.

Chico Mendes
Das Chico Mendes gehört zur Katholischen Hochschulgemeinde und ist neben einer „Kneipe“ tagsüber auch Lernraum. Einzig das stets wechselnde Bier des Tages macht diesen Ort zu einem Ort an dem man sein möchte.

Egmont
Hinter der prestigeträchtigen Adresse „Pontstraße 1“ stößt man auf das Egmont. Es kommt daher wie direkt aus einem Pariser Straßenblock geschnitzt und in Aachens Trinkmeile gepflanzt. Das Interieur ist gemütlich verwinkelt und beherbergt nach meinen Informationen mit mehr als 25 Metern sogar die längste Theke Aachens. Das möchte man nicht vermuten. Zu Happy-Hour-Zeiten sind die Cocktails durchaus günstig und auch trinkbar, außerdem erwartet einen hier nicht nur die klassischen Cocktails, sondern gerne auch andere Kreationen. Auch die Bierkarte kann sich sehen lassen, es gibt zahlreiche belgische Flaschenbiere, wenn auch zu etwas deftigen Preisen. Ich gehe hier, wenn auch selten, gerne hin.

EssBar
Oho, welch Wortwitz! Hier gibt es Essen. Kein Gutes. Aber Essen. Vielleicht sollte es „nicht EssBar“ heißen. Bier ist Warsteiner. Das mit der Empfehlung hat sich spätestens hier erledigt.

Flowers
Siehe „Abendrot“

Galilei
Quasi an der Rückseite der Pontstraße, in der Milchstraße (ja, ehrlich.) liegt das Galilei. Auch wieder so ein Laden der Marke „alles drin“. Die Mittagskarte bietet eine gute, wenn auch zeitintensivere, Alternative zur Mensa. Der Außenbereich ist leider nicht wirklich gemütlich, was vor Allem an der Umgebung (Pennerrondell!) liegen mag. Angeblich gibt es dort auch Cocktails, aber die Erfahrung habe ich (glaube ich) noch nie gemacht.

Guinness House
Ich möchte hier nicht in endlose Elegien abschweifen: Das ist meine Lieblingskneipe in Aachen. Das Personal ist schnell, nett und aufmerksam, die Preise nicht überzogen und trotz eher unbequemer Sitzgelegenheiten ist der Laden saubequem. Wenn man dann später des Abends bemerkt, dass das Guinness House ein Haus im Haus ist, ist die Faszination für dieses Lokal geweckt. Im oberen Stockwerk befindet sich neben einer Dachterrasse noch ein Whiskeyzimmer, das mit über 100 offenen Whiskeys aufwarten kann. Ich sollte da mal wieder hin…

Havana
Scheint eine Filiale einer größeren Kette zu sein. Bislang war ich hier nur für günstige Pizza mittags (nicht so umwerfend) und das Brunchen sonntags. Letzteres ist allerdings wirklich empfehlenswert! Es gibt auch Cocktails und Co, darüber kann ich aber leider keine Auskunft geben. Erzählungen behaupten, die Cocktails wären brauchbar.

Hofgarten
Das Hofgarten ist ein „Durchgangslokal“ zwischen Büchel und Hof (ergo der Name „Hofgarten“). Hier ist es mittelmäßig gemütlich, bei mittelmäßigem Essen zu mittelmäßigen Preisen und mittelmäßigem Sitzkomfort. Im Sommer ist der Außenbereich nett zu besiedeln. Großes Minus für Warsteiner vom Fass. Empfehlenswert jedoch später abends an Frei- und Samstagen, dann gibt es Cocktails zum halben Preis!

Image
Siehe „Flowers“

Im Alten Zollhaus
Weniger eine Kneipe, als vielmehr Restaurant, muss ich das Alte Zollhaus einfach in diese Liste integrieren. Sehr weit ab vom Epizentrum der juvenilen Bespaßung, liegt das Zollhaus in der Nähe des Aachener Hauptbahnhofes. Die wichtigsten Eigenschaften des Zollhauses sind die Schnitzelkarte mit echt leckeren Schnitzeln sowie die große Auswahl leckerster Fassbiere. Das Publikum mag naturgemäß etwas älter sein, man sollte hier aber auf jeden Fall mal einen oder besser gleich zwei Füße reingesetzt haben!

Kaktus
Das Kaktus wirbt damit, sich explizit als Studentenkneipe zu bezeichnen. Dieses schlauchartig angelegte Lokal in der Pontstraße sollte Jedermann in Aachen für seine Hammeresken Cocktails To-go bekannt sein. Freitag- und Samstagabend werden durch eine Durchreiche nach draußen preisgünstige und schwer entflammbare Cocktails an das trinkfreudige Volk verkauft, sehr zum Ärger der Anwohner und des Ordnungsamtes, mehr aber zur Freude des preisbewussten Trinkers. Weiter gibt es dort live Fußball, sonntags Krimiabend und täglich wechselnde Getränkespecials. Ich habe mich bislang immer wohl gefühlt da.

Keglerzentrale
In Ermangelung einer eigenen Internetpräsenz, möchte ich der Keglerzentrale hier ein kleines Stück des Internetz´ abgeben. Sie ist östlich der Innenstadt in der Rudolfstraße zu finden, also kommt man dort auch eher seltener zufällig vorbei. Der Laden versprüht das Ambiente einer Gaststätte/Kneipe der frühen 70er-Jahre. Es gibt übern dicken Daumen gepeilt 4 Kegelbahnen, die ihre besten Tage zwar hinter sich haben, für einen spaßigen Abend der Zelebrierung deutscher Traditionen durchaus noch geeignet sind. Geheimtipp: Eigene Musik auf CD mitbringen, dann wird man nicht mit Schlager beschallt.

Kings College
Quasi direkt gegenüber des Rathauses an der Ecke Krämerstraße/Hühnerdieb, liegt das Kings College. Hier wurde versucht, die Gemütlichkeit eines britischen Pubs zu inszenieren. In Teilen ist das gelungen, allerdings fehlt noch irgendetwas, um das Gesamtbild abzurunden. Ich kann bloß nicht meinen Finger drauf halten. Ein guter Grund das Kings College zu betreten ist auch hier live Fußball auf Leinwand und Fernsehern. Kann man durchaus hingehen, wäre allerdings auch nie meine erste Wahl.

Kiste
Am Ende eines guten Kneipenabends landet man idealerweise in der Kiste. Das kann das eigene (oder auch ein völlig fremdes) Bett sein, kann aber auch die gleichnamige Kneipe am Büchel sein. Wenn Alles schließt und die Bäcker wieder öffnen, empfängt die Kiste ihre geistig umnachteten Besucher noch mit offenen Armen. Der Laden zeichnet sich durch eine kompakte, urige Gemütlichkeit aus, die in Aachen ihresgleichen sucht.

Knossos
Nahe des Hauptgebäudes der RWTH, ist das Knossos am Templergraben angesiedelt. Ebenso verlockend wie die knoblauchgeschwängerten preiswerten Speisen, ist die ordentliche Auswahl an Fass- und Flaschenbieren. Bei Bedarf kommt der freundliche Inhaber auch persönlich zu einem Beratungsgespräch, wenn man sich der Bierauswahl unsicher ist. Die Sitzgelegenheiten sind nicht von der bequemsten Sorte, das tut der Behaglichkeit des Knossos aber keinen Abbruch. Unbedingte Empfehlung!

Labyrinth
Seltsamerweise bin ich noch nie im Labyrinth gestrandet. Meine Vermutung ist allerdings, dass der Laden ähnliche Eigenschaften wie der Pontgarten (weiter unten) aufweist. Es soll auch einen Biergarten nach hinten raus geben. Mehr kann ich dazu nicht sagen.

Likelike
Das Likelike versprüht den Charme einer hawaiianischen Strandbar. Strand ist da und Bar auch. Von außen eher unauffällig tut sich innen ein bambusverziertes Trinkerparadies auf. Die Cocktails kommen eher in Form überdimensionierter Pinnchen daher. Man könnte meinen, dass Softdrinks oder Säfte nur störendes Beiwerk für einen guten Cocktail sind. Das Portmonaie freuts, die Leber ebenso. Like!

Louisiana
Schon wieder eine Außenstelle einer Kette. Schlauchartig entlang der Elisengalerie angelegt, findet man hier auf US-Amerikanisch gemachte Speisen zu leicht überdurchschnittlichen Preisen. Für den längeren Aufenthalt nicht bequem genug, für den Kurzaufenthalt zu teuer und überbevölkert von alten Menschen. Die Burger sind dennoch recht lecker.

Magellan
An der Kreuzung von Pontstraße und Templergraben findet sich das Magellan. Vom Preisniveau und der Ausstattung hebt sich dieses Lokal leicht von den anderen ab, vermutlich um das Zielpublikum im Altersschnitt gleichfalls zu heben. Die Cocktails sind zwar ähnlich bepreist wie im weiteren Verlauf der Pontstraße, allerdings sind die Gläser deutlich kleiner und der Alkoholgehalt scheint geringer. Der Außenbereich sieht gemütlich aus, für das ein oder andere Bier kann man dort im Sommer bestimmt mal reinstolpern. Mir ist das aber noch nie passiert.

Meisenfrei
Anscheinend eher als Viertelkneipe des Südviertels einzuordnen. Erstaunlich großes Lokal in versteckter Lage, das sich selbst auch als „Spielekneipe“ bezeichnet. Brett- und Gesellschaftsspiele liegen frei aus und werden tatsächlich umfänglich genutzt.

Molkerei
Im belebten Seitenarm der Pontstraße befindet sich die Molkerei. Eigentlich zeichnet sich die Molkerei nur durch ihren großen Wintergarten aus, der im Sommer eingefahren wird und einer Terrasse Platz macht. Es gibt Köpi zu Unauffälligen Preisen bei unauffälliger Bedienung. Es ist so unauffällig, dass ich dort seit 3 Jahren nicht mehr war.

Nudeln & Co. (NuCo)
Direkt am Büchel liegt die Aachener Filiale dieser kleinen Restaurantkette. Auf insgesamt 3 Etagen wird hier für 8,99 so viel Essen verabricht, wie der Gast nur möchte. Einzige Voraussetzung: Der Teller muss leer sein, bevor man neu bestellt. Folglich sind die Portionen alle etwas handlicher, damit man sich mannigfaltig an der Speisekarte aus Nudeln, Burritos, Quesadillas oder Pizzen bereichern kann. Das Essen ist als essbar zu bezeichnen, je nach Auslastung des Lokals kann es aber auch gerne mal etwas auf sich warten lassen. An Freitag- und Samstagabenden ist eine Reservierung anzuraten. Dieses All-you-can-eat sollte man als Öcher mindestens einmal mitgemacht haben…

Paella
Eine von gleich mehreren Tapas-Bars in Aachen. Irgendwie haben die Leute es damit hier. Es gibt recht günstig bepreiste Cocktails oder Radeberger vom Fass, dazu für 2,20€ pro Schale diverse Tapas zum Nebenherfuttern. Finde ich im Prinzip für einen gemütlichen Abend bei Alkohol eine vernünftige Idee. Das Lokal ist gemütlich eingerichtet und auf Spanisch dekoriert. Kann man ab und an mal in Angriff nehmen.

Papillon
Ich habe noch nie die ganzen Ausmaße des Papillons erforscht. Auf der einen Seite betritt man den Laden etwa im dritten Stock, auf der anderen Seite ist der Eingang am Bürgersteig. Man sagt, der Laden sei gemütlich verwinkelt mit vielen kleinen Sitzecken. Kann gut sein, ich war nur einmal kurz im oberen Bereich des Papillons. Die Cocktails waren zwar günstig, aber wirklich nicht lecker. Mehr weiß ich nicht.

Pontgarten
Der Pontgarten ist – wie so viele Andere auch – ein Lokal der Gattung „Alles“. Mittags gibt es günstige Speisen, ganztägig natürlich auch Getränke aller Art. Die kleine Fassade täuscht übrigens sehr: Wenn man durch den Laden läuft tut sich sehr bald ein großer Wintergarten mit entfernbarem Dach auf, an welchen dann auch noch ein terrassierter Biergarten grenzt. Damit rechnet man wirklich nicht. Das Personal ist so mittelmäßig freundlich und aus meiner Erfahrung auch etwas unterbesetzt, sie bemühen sich aber oft zu erscheinen. Für Sommer/Frühling zu empfehlen!

Rethel Pub
Im Dunstkreis von Rathaus und Markt ist der Rethel Pub in direkter Nachbarschaft zum Kings College zu finden. Hier bekommt man alles was man in einem Irish Pub erwartet, wenn auch nicht ganz so urig wie im Guinness House. Meine Erinnerungen sind dunkel, aber ich würde eine Empfehlung aussprechen.

Sausalitos
Direkt am Aachener Markt gelegen ist das Sausalitos so eine Erscheinung, die ich noch nie ganz begriffen habe. Der Laden ist riesig und bietet diesen bekannten TexMex-Style gepaart mit einer großen Cocktailauswahl und Musikbeschallung á la David Guetta und Konsorten. Die Cocktails sind regulär gefühlt unbezahlbar (~12€), aber auch entsprechend groß. In diversen Happy Hours sinken diese Preise sogar auf ein fast zu vertretendes Level. Mich zieht es in diesen Laden einfach nie rein. Es mögen die abschreckenden Preise sein, es könnte aber auch an der Musik und der Massenabfertigung der Gäste liegen.

Schlüsselloch
Meine Entdeckung des noch jungen Jahres! Eine urig eingerichtete, kleine Rock-Kneipe im Süden der Stadt. Auf einer kleinen Leinwand laufen den ganzen Abend Musikvideos/Konzerte von Rockbands aller Dekaden. Biere gibt es zwar ausschließlich aus der 0,33er-Flasche für 2€, dafür aber auch in umfangreicher Auswahl. Sollte man mal gewesen sein!

Sowiso (Ocean)
Das Sowiso ist die Institution in der Pontstraße für Fußballfans. Auf etwa 37,2 Bildschirmen und Leinwänden wird so ziemlich alles übertragen, was der Ball so hergibt. Das Interieur besticht durch kneipentypische Dunkelheit und Klebrigkeit und lässt somit manche Stunde vergehen. Die sanitären Anlagen entsprechen dem Gastraum, man kann sogar sagen, dass sie diesem in Hygienefragen noch etwas nachstehen. Vom Fass wird KöPi zu normalen Preisen verabreicht, Speisen können aus umliegenden Imbissen der Pontstraße einfach mitgebracht werden. Für weitere Kurzweil sorgen Dartscheiben oder ein Billardtisch. Im Sommer punktet das Sowiso durch eine große Außenterrasse (ebenfalls mit Bildschirmen), dort heißt es dann aber scheinbar „Ocean“.

Stehgraa
Nach eigenen Angaben die kleinste Kneipe Europas. Ich war noch nie da, vielleicht ja auch aus Gründen des zu erwartenden Platzmangels. Wollte ich hier nur mal in den Raum geworfen haben das Ding.

Tangente
Kleine Bar am Eingang des Pontstraßenseitenarms. Sieht ganz nett aus, irgendwie bin ich da aber auch nie reingeraten. Mit Außenterrasse.

Tijuana
In die gleiche Kerbe wie das Sausalitos schlägt auch das Tijuana. Ironischerweise befindet sich das Tijuana in der ehemaligen Lokalität des Sausalitos, unweit vom Markt entfernt. Es gilt zu etwa 100% das Gleiche wie schon für das Sausalitos. Einen ausführlicheren Bericht gibt es hier.

Vielharmonie
Ich habe mich schon immer schwergetan, die Vielharmonie in eine Schublade zu stecken. Es ist Restaurant, Cocktailbar, Sportsbar, Kneipe… Es ist Alles. Zeitweise war das Personal in der Vielharmonie arg dezimiert, was sich in Bedienzeiten von >1h niederschlug, das ist allerdings mittlerweile vom findigen Inhaber des Lokals behoben worden. Wer nicht bedient wird, lässt schließlich auch kein Geld da. In der Vielharmonie, die übrigens mittig in der Pontstraße angesiedelt ist, ist so ziemlich alles günstig. „Mittags“, also täglich zwischen 11 und 17 Uhr gibt es eine günstige Mittagskarte, deren Bandbreite von Schnitzeln über Pizza bishin zu Nudeln und Burgern reicht, sowie ein All-you-can-eat-Mittagsbüffet für knapp 6€. Die Speisen sind wirklich nichts Besonderes, aber abgesehen von den Pizzen schon irgendwie essbar. Auch die zahlreichen Cocktails sind für den schnellen, günstigen Tankvorgang gut geeignet. Die Preise bewegen sich zwischen 4 und 4,50€, bei 6 gleichen Cocktails gibt es sogar noch Mengenrabatt. Wagemutige können sich auf die ohnehin manchmal schon schwer beladenen Cocktails noch die doppelte Menge Alkohol für 2€ extra draufklatschen lassen. Fazit: Die Vielharmonie führt in jeder Hinsicht schnell und preiswert zum Erfolg.

(The) White House
Neuestes Mitglied des Seitenarmes der Pontstraße. Aus Erzählungen weiß ich, dass der Laden durch seine innere Weißheit besticht. Mehr weiß ich auch nicht.

(The) Wild Rover
Nur der Vollständigkeit in diese Liste aufgenommen. Ich war dort noch nie, vermute aber einen weiteren Pub hinter der unauffälligen Fassade.

PS: Abendrot/Image/Flowers sind meines Wissens ein Laden und begrüßen allabendlich einen Einheitsbrei aus Hemdkragenhochstellern. Habe ich noch nie einen Fuß reingesetzt, werde ich auch nie tun.

PPS: Zu einigen Läden konnte ich nur wenig oder gar nichts sagen. Wie man dem Umfang dieser Liste ansieht, ist das aber auch ein schwieriges Unterfangen, jedes Lokal ausgiebig zu testen. Des Weiteren gibt es noch unzählige andere Läden, die es aus diversen Gründen nicht auf diese Liste geschafft haben. Vielleicht hat Aachen wirklich die höchste Kneipendichte.

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