Hühnersuppe nach Art eines Ahnungslosen

Was tun, wenn einen die Seuche packt und schüttelt? Es gibt landauf landab nur eine richtige Antwort: Hühnersuppe.

Einige meiner Kollegen und mich hatte es richtig erwischt. Reflexartig habe ich angefangen Hühnersuppe zu kochen und erst später festgestellt, dass ich gar keine Ahnung hatte, was ich da tat. Ich hab nämlich tatsächlich vorher noch nie eine triviale, stinknormale Hühnersuppe gekocht. Naja, kennste eine, kennste alle .. dachte ich mir und machte einfach mal.

Zwei halbierte Gemüsezwiebeln und eine Handvoll gewürfelten Speck in Butter anbraten, bis die Schnittseite der Zwiebeln dunkel geröstet ist. Der Speck sollte nicht kross sein. Ein Suppenhuhn waschen und dazu in den Topf geben. Mit Wasser bedecken und zwei Stunden kochen. Nach einer Stunde zwei Karotten, eine dicke Scheibe Sellerie, eine Stange Lauch in Scheiben, zwei Blätter Lorbeer und einen ganzen Bund Petersilie dazu geben. Gemüse rausnehmen und würfeln. Fleisch vom Huhn schneiden und in Stücke hacken. Suppe mit Liebstöckel und etwas Bohnenkraut, Pimenton, Salz und Pfeffer würzen. Ein Glas dicke Bockwürste in Scheiben, Fleisch und Gemüse und ca 300g Suppennudeln dazu geben und kochen, bis die Nudeln gar sind. Ich hatte in meinem Fieberwahn keine gekauft, also habe ich einen Haufen Gemelli zerbrochen. Mindestens zwei Eigelb unter die heiße Suppe ziehen. Jeden Tag mehrfach einfahren, bis die Gesundheit wieder hergestellt ist. An kranke Kollegen verteilen, bis auch die wieder unter den Lebenden sind.

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