Archive for the Mixed Feelings Category

The Winston Churchill Memorial Milkshake

Posted in German Heaven, Mixed Feelings, smile and look alive, Studentenfutter on 2. September 2015 by Herr Grau

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Ursprünglich hatte ich vor, mein schickes neues Rezept für Milkshake aus Stolz und Eitelkeit nach einer Berühmtheit zu benennen, die wenigstens halbherzig bekannt für ihre Liebe zu Buttermilch ist. Das waren mal nützlich aufgewendete zwanzig Minuten. Scheint, als ob sich die Begeisterung für dieses bescheidene Molkeprodukt doch deutlich mehr in Grenzen hält, als ich erwartet hatte. Sei’s drum: Wenn die Welt nicht will wie ich, dann spielen wir das Spiel eben anders. Winston Churchill konnte mit einer Hand Panzerhaubitzen aus der Hüfte schießen, während die andere Hand pokerte, Romeo y Julieta rauchte und eine Nebukadnezar-Flasche Pol Roger gen Leber stemmte. Genau der richtige Namenspatron also für diese kongeniale neue Erfindung meiner allzu bescheidenen Person: Dem Buttermilkshake.

Eine kurze Suche bei Google ergab schnell, dass ich natürlich nicht der erste auf unserer kleinen blauen Kugel war, der auf die Idee gekommen ist, Buttermilch in den Milkshake zu schrauben. Aber ich kann aufrichtig versichern, dass ich das bis gerade eben nicht wusste. Meinem Erschafferstolz tut das keinen Abbruch. Blitze durchzuckten das Haus und ich lachte kreischend-manisch, als sich der wirre, unstete Geist in ein Glas milkshakige Großartigkeit ergoss. Das kann mir keiner nehmen.

Man nehme:
1 Teil Buttermilch
2-3 Teile Vanilleeis
Früchte nach Belieben
Honig zum Abschmecken
Optional: Geriebene Zitronenschale

Milkshake-Rezepte sind nie genaue Wissenschaft. Das liegt hauptsächlich daran, dass Eis nicht gleich Eis ist und auch verschiedene Früchte unterschiedlich stark andicken. Mit ca. 250g Buttermilch, zwei Pfirsichen und 550g Aldi-Vanilleeis landete ich bei der Konsistenz, die ich von meinem Milkshake erwarte: Diese spladdernde Schlotzigkeit, die von höherer Weihe singt. Erst Früchte mit Buttermilch pürieren, dann Eis nach und nach zugeben und unterpürieren, bis die eigene Zurückhaltung versiegt.

Fröhliches Buttermilchen.

Scotch Whisky Tasting Notes – Stand 01/2014

Posted in Getestet, Mixed Feelings, smile and look alive on 1. Oktober 2011 by Herr Grau

Last Update – 27.01.2014

Scotch ist ja bekanntlich lecker und gesund. Daher trinke ich ihn gern und viel, so es denn mein klammes Studentenbudget zulässt. Ich werde in diesem Beitrag in immer wieder geupdateter Form meine Tasting Notes jedem Interessierten zur Verfügung stellen.
Die Preisangaben stammen aus The Whisky Store zum Zeitpunkt des Reviews.

Precise Notes

Bowmore 12yo – 27,99€
Nose: Rauch, Holz, Leder, Tabak, leicht alkoholisch
Taste: Leicht wässerig, feucht, viel Rauch
Abgang: Kurz, recht warm, Rauch wird gegen Ende etwas unangenehm phenolig
Fazit: Das 12er Kaliber von Bowmore ist meinem Geschmack nach ziemlich eindimensional. Ich würde „geradlinig“ oder „unkompliziert“ sagen, wenn diese alkoholischen Noten und der leicht unangenehme Abgang nicht wären.
Punkte: 3/10  —  Punkte/Preis-Verhältnis: 1,1

Finlaggan Cask Strength – 31,90€
Nose: Sprittig, Rauch
Taste: Scharf alkoholisch, dann Rauch, der sich in den Abgang hinein zunehmend durchaus angenehm entfaltet
Abgang: Mittellang. Alkoholisch-warm, präsenter Rauch, der am Ende etwas nussig wird
Fazit: Der Whisky gewinnt weder in Nose, noch Taste durch ein bisschen Wasser irgendetwas dazu, er bleibt eine eindimensionale Kreuzung aus merklich sprittiger Alkoholität und Rauch. Mehr ist da nicht.  Nicht furchtbar unangenehm – so fuselig ist er dann doch nicht und der Rauch ist von der angenehmen, wenn auch sehr unkomplexen Sorte -, aber auch wirklich nicht besonders gut. Erinnert stark an einen ungehobelt-alkoholischeren Bowmore – ich würde tippen, dass er daher kommt.
Punkte: 2/10  —  Punkte/Preis-Verhältnis: 0,6

Laphroaigh Quarter Cask – 34,90€
Nose: Rauch, Stall, Leder, gutes Holz, Salz, Küstenluft, dann Tabak, Lakritze
Taste: Der klassische Laphroaig-Rauch, den genau so auch sonst keine Brennerei hat: Stallig, lederig, sehr gediegen, warm, aber kein scharfer Alkohol, Seeluft, Tang
Abgang: Mittellang, warm, angenehmste Rauchnoten
Fazit: Der Quarter Cask ist ein wunderbarer Whiskey und seinen Preis mehr als auf jeden Fall wert. Der Rauch ist massiv präsent, aber übertölpelt einen nicht, lässt auch andere Geschmacksnoten daneben zu. Der Whiskey ist warm, aber kein bisschen sprittig, bis in den Abgang. Anders als bei vielen anderen getorften Whiskys wird der Rauch im Abgang kein bisschen unangenehm und er funktioniert hervoragend mit der Wärme zusammen.
Punkte: 7,5/10  —  Punkte/Preis-Verhältnis:  2,1

Tomatin 12yo – 27,90€
Nose: Vanille, Bienenwachs, Lavendel, Tabak, Trauben, Portwein, Holz
Taste: Kribbelig, salzige Seeluft, wunderbare Gerste, phenolig rauchig, kräftiges Holz
Abgang: Kurz bis Mittel. Rauch und Holz bleiben noch lange im Mund und werden etwas herb bis bitter. Mund wird nicht trocken.
Fazit: Nicht besonders komplex, die Nose setzt sich so nicht durch, reduziert sich eher auf vanilligen Bienenwachs, einfache Geschmäcker und Aromen dominieren. Trotzdem durchaus lecker.
Punkte: 4,5/10  —  Punkte/Preis-Verhältnis: 1,6

Tomatin 18yo – 59,90€
Nose: Sherry, dunkele Früchte und blühende Kräuter, Vanille, Bienenwachs
Taste: Süß, fruchtig, kribbelig, dann Gerste, Holz und Rauch
Abgang: Mittellang, wärmend, rauchig – zunehmend phenolig – und rund karamellig herb abschließend
Fazit: Der 18-Jährige ist erkennbar der 12yo in viel besser. Dessen „ungehobelten“ Kanten sind nunmehr rund, angenehm und großartig balanciert. Keine Facette übertölpelt die andere, Sherry und Rauch, Süße und Herbe spielen sich ideal zu. Nicht extrem komplex, aber exquisit in dem, was er tut.
Punkte: 7/10  —  Punkte/Preis-Verhältnis: 1,2

Memories

Laphroaig 10yo – 29,99€
Ja, er ist sehr günstig und man könnte sich dazu hingezogen fühlen, den Aufpreis für den Quartercask nicht zahlen zu wollen – aber das ist falsch. Der 10-Jährige ist rauh, ungehobelt und insgesamt recht sprittig. Ich habe meine Flasche (mit diesen Hinweisen) weiterverschenkt, weil ich ihn nicht trinken wollte.

Port Charlotte The Peat Project – 38,50€
NOCH ein Whiskey von Bruichladdich, als sei es nicht langsam genug. Dieser jetzt unter einer völlig unnötigen neuen Marke. Der Whiskey ist recht geschliffen und hat ein sehr angenehmes, ziemlich kräftiges Torfaroma, das insgesamt deutlich mehr an die größeren Laphroaigs erinnert, als an Bruichladdich. Also durchaus eine Empfehlung für o.g. Preis. Meistens ist er aber teurer, und für 10€ mehr die Flasche muss man sich das ganze doch wieder gut überlegen, denn für wiederum einen Zehner mehr gibt es dann schon den achtzehn Jahre alten Laphroaig, der doch noch deutlich mehr kann.

Aberlour A’bunadh – 51,90€
Ein Whisky, um Sherry-Finishes kennen zu lernen. Fassstark, kräftig, fruchtig, sherrysüß und mit langem Abgang bleibt dieser unaussprechliche Tropfen einem doch länger im Gedächtnis.

Dalwhinnie 15yo – 29,99€
Der erste Scotch, den ich überhaupt in meinem Leben getrunken habe. Inzwischen ist er mir immer mal wieder vorgesetzt worden. Ja, er riecht leicht rauchig-holzig, ja, er schmeck süßlich honigmäßig, aber nein, ich halte nicht viel davon. Er hat weder ein Gesicht, noch reiche Facetten, noch finde ich ihn besonders stimmig.

Jura Superstition – 29,90€
Wurde mir von einem wohlmeinenden Freund spendiert. Leider ist bei mir ein Whiskytasting vorbei, wenn das aureane Nass nach billigen Fusel dünstet und oder schmeckt. Was bei diesem leider der Fall war.

Oban 14yo – 39,90€
Ein weiterer Classic Malt aus der viel gescholtenen Kommerz-Mühle. Im Gegensatz zum Dalwhinnie – auch wenn sich das Geschmacksprofil ähnlich liest – ein meines Erachtens sehr guter Whisky, schön balanciert zwischen Rauch und Süße. Er ist kein Komplexitätswunder, aber durchweg angenehm. Wenn er ein bisschen günstiger wäre, hätte ich ihn immer zuhause.

Scapa 14yo – n/a (discontinued, replaced by Scapa 16yo)
Anderen wird es unterstellt und ist unterschwellig zu finden – der Scapa bringt Honig und Vanille zum Anfassen. Darüber hinaus bietet er keine gewaltige Komplexität, vielleicht ein paar leckere Früchte in der Nase, aber das, was er tut, tut er hervorragend. Find isch jut.

Talisker 10yo – 29,99€
Inzwischen ist mir der Talisker einige Male über den Weg gelaufen. Was hängen bleibt, ist die sprittig-alkoholische Note, die sowohl in Nose, als auch Taste sehr dominant ist. Ich hab genug Korn getrunken, um das nicht zu „kräftiger Pfefferigkeit“ hochintellektualisieren zu müssen. Mies.

Auchentoshan 12yo (31,90€) und MacDuff 26yo (n/a)
Fielen meiner Erinnerung nach aus dem selben Grund wie Talisker und Jura Superstition durch: Zu präsente, überlagernde Fuselnote. Genau erinnern kann ich mich leider jedoch nicht.

Bruichladdich 12yo – 39,90€
Meine Erinnerung, dass ich diesen Whisky wirklich nicht mochte, ist alles, das ich dazu noch weiß. Wird bei Zeiten elaboriert.

Le Lion – Bar de Paris

Posted in Geld gegen Essen - Restaurantnörgeleien, German Heaven, Getestet, Mixed Feelings, smile and look alive on 16. Januar 2011 by Herr Grau

Jörg Meyer ist in der Cocktailszene kein Unbekannter, im Gegenteil: Als Teilhaber der Firma The Bitter Truth, die auch exotischere Bitter wieder aufleben lässt, kennt man ihn, als „Travelling Mixologist“ und nicht zuletzt durch sein Barbau-Blog. Letzteres dokumentierte die Konzeption und den Bau einer Bar, die unter Cocktailenthusiasten inzwischen als die beste Bar Deutschlands gehandelt wird, unter allen Menschen aber, die ganzer Sätze und des aufrechten Ganges mächtig sind, weiterhin eher ein Geheimtipp ist:
Das Le Lion in der Hamburger Altstadt.

Als genereller Hedonist, höflich bestellter Aficionado und teilzeitbloggender Cocktailfreund hatte ich mir neben Weltherrschaft und der Züchtung blauer Chorzitronen natürlich das mittelfristige Lebensabschnittsziel gesetzt, dieses feine Etablissement einmal zu besuchen. Es hat gute zwei Jahre gedauert, bis mich der Wind des Schicksals einmal nach Hamburg geweht hat, sodass ich mir einen Haken hinter diesen Punkt setzen konnte. Das war gestern.

Abseits von Klischee und Kravall des Hamburger Nachtlebens findet sich das Le Lion in der Rathausstraße der Hamburger Altstadt. Es sind nur sechs Minuten, die einen S-Bahn-bewehrten Gast von der Reeperbahn trennen, aber das hat man bereits vergessen, wenn man vor der schweren, schwarzen Pforte der Bar steht, die aus dem Vollen gelutscht zu sein scheinenden Türgriffe und die Klingel im Art Déco Stil bestaunt und letztere schließlich zu drücken wagt. Es geschieht eine Zeit lang nichts, Spannung baut sich auf, schließlich öffnet sich das Portal, um hinter sich die freundliche Begrüßung durch den Chef persönlich freizugeben. Man lässt der Dame den Vortritt und folgt – folgt in einen Raum, dessen schöpfender Geist in einer strichsicheren Weiterführung jenes Art Déco offenbar unfehlbaren Geschmack bewiesen hat. Über die wunderbaren Tapeten, Tische und Sessel wird der Blick unweigerlich auf die Bar gezogen, das Herzstück des Le Lion. Wie schmückende Kristalle schimmern die beleuchteten Eiswürfel in der mittig thronenden Eiswanne, in der die Drinks gerührt werden und man kann sich schon an diesem Punkt des Eindrucks nicht erwehren, dass einen hier etwas Besonderes erwartet. Das subtile Gefühl, in einer anderen Welt angekommen zu sein, abseits vom Harm und Trubel der Welt, überkommt einen heimlich und Anspannung, von der man gar nicht wusste, fällt von einem ab.

Wir wurden zu unseren reservierten Plätzen geführt, zwei Sessel an einem größeren Mamortisch, dessen flankierende Bänke drei anderen Gästegrüppchen Platz boten. Zwar wäre ein bisschen mehr Privatssphäre nicht schlecht, aber gestört haben die anderen Gäste uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht, nicht zuletzt wegen der angenehmen, Clubjazz-lastigen Musik, die genau die richtige Lautstärke hatte. Man konnte sich hervorragend unterhalten, die anderen Gäste gingen im Hintergrundgeräusch unter. Nachdem unsere Garderobe abgenommen worden war, offerierte der Chef uns Karten, die ich aber freundlich ablehnte und einen zwei zu eins Plymouth-Martini with a twist und einen French 75 bestellte – und haleluja! – man verstand mich! Man bekommt gutes, gefiltertes Wasser im Prinzip sofort, wenn man sich gesetzt hat und dieses Glas wird von dem umsichtigen Kellner stets voll gehalten. Alles ist darauf ausgelegt, dass man die Drinks, nämlich das, worum es im Le Lion geht, vollends genießen kann.

Wir blieben fast vier Stunden und tranken noch einen Ramos Gin Fizz und einen Gimlet und schließlich bat ich den Kellner, der Barkeeper möge mich mit einem Gincocktail überraschen. Wir kamen etwas ins Gespräch, ich erläuterte meine Ginvorlieben und er fragte, ob ich eine grundsätzliche Cocktailsklasse präferieren würde. Dabei zeigte er beeindruckendes Wissen über Cocktailhistorie, wusste um die Geschichte des Rezepts des Singapur Slings und etliches mehr, ließ mich schließlich durchaus beeindruckt zurück – und machte sich daran, mir persönlich einen Drink zu mixen, während der eigentliche Bartender sich anderen Aufgaben widmete. Schließlich servierte er mir einen wahnsinnig guten Tom Collins, den er kreativ mit einem Grapefruit-Twist versehen hatte. Ich habe lange nichts so leckeres mehr getrunken.

Ich bitte zu verstehen, dass folgende Kritik auf einem fast lächerlich hohen Niveau liegt, aber einige Sachen fielen doch auf: Der Martini war meines Erachtens nicht lang genug gerührt. Der Gimlet war etwas zu stark ausgelegt und ich bin mir relativ sicher, dass er nicht mit Rose’s Limejuice gemacht war, obwohl ich explizit darum gebeten hatte. Der Ramos Gin Fizz war zwar ausreichend geschüttelt, aber enthielt zu wenig Sahne. Der French 75 wurde in einem silbernen Julep-Cup serviert, anstatt in einer Champagnerflöte. Aber ich bin mir sicher, dass all dies Kleinigkeiten sind, die man durch kurzes Reden mit den Leuten hätte lösen können. Es kam generell das Gefühl herüber, dass man mehr als froh sei, wenn man Interesse an den Drinks und der praktizierten Kunst zeigte. Ich wollte allerdings meiner Begleitung nicht zumuten, mich noch in eine weitere, vermutlich noch umfangreichere Diskussion über Cocktails zu verstricken, anstatt meine Zeit dem offensichtlich richtigeren Zweck zu widmen. Deshalb und angesichts der durchgehend extrem hohen Qualität und beispiellosen, wenn auch nicht perfekten, Ausführung verzichtete ich auf jegliche Kritik, was leider später nicht mehr für alle Gäste galt – mit dem Kellner wurde an unserem Tisch für meinen Geschmack rüpelhaft gesprochen, ein probierter Drink wurde zurückgegeben, einfach weil er der Bestellenden nicht schmeckte; man muss glücklich über die Tür und den kontrollierten Einlass sein, aber allen Pöbel hält auch dies leider nicht fern, vor allem weil er sich in teuren Gewändern zu verbergen weiß.

Alles in allem war der Besuch eine großartige Erfahrung. Für die Drinks werden 12 – 15€ je aufgerufen, was ich für durchaus bezahlbar und angemessen halte. Ein Besuch im Le Lion ist, wie der Besuch in einem guten Restaurant, für mich als Student eben etwas Besonderes für seltenere Anlässe, auch wenn ich dort am Liebsten jede zweite meiner Nächte verbringen wollte. Doch das muss warten, bis ich reich und berühmt bin. Wiederkommen werde ich auf jeden Fall, dieses Niveau in allen Facetten ist weltklasse – und das Gefühl, dort zu sein, ist so angenehm, wie ich es bis jetzt noch nie vorher erlebt habe.

Bilder vom Inneren gibt es übrigens hier.

Le Lion – Bar de Paris
Rathausstraße 3
20095 Hamburg

Tel: 040 – 33 47 53 78 0
Website: http://www.lelion.net/

Mixed Feelings – Mixology Monday XLIII

Posted in Mixed Feelings on 26. Oktober 2009 by Herr Grau

This month Vidiot is hosting the Mixology Monday and, being the bad boy that he is, chose „Vermouth“ as the topic.

Well, it’s not easy writing about it. See, when you enter the world of mixology, you have to deal with a few big problems. One of them is the Martini-problem. There is a party of little Churchills and Trapper John McIntyrs, who successfuly banned Vermouth from their Martinis. Over the years, the Martini changed in their direction from a fifty-fifty ratio to nowadays usual 1:5. To the young cocktail apprentice it has to seem that this is the right way to go. Only if you dig deeper, you find that it isn’t a necessarily a sign of good taste to only vaporize a few molecules of vermouth in the direction of your stem glass and finaly you discover those, who demand that a fifty-fifty is the real way to do it. The one or the other way, taking on an oppinion will offend someone and this time it’s actualy a group of people who know their mixology. I hold it with prussian Kaiser Friedrich II.: „Jeder nach seiner Façon…“

Nevertheless: Vermouth can be used in non-homeopathic dosages and still don’t ruin the drink.

Watch.

Sour Rosemary

This is a little variation of the Sweet Martini I just created for the occasion.

(You can find all the basics about the Martini Cocktail here)

How To:

Prechill a mixing glass and a cocktail glass

Gently muddle the needles of one rosmary sprig with 2 oz good gin (I’m using Plymouth Navy Strength for my Martinis)

Let sit for ~ 15 minutes

Clear out mixing glass, fine strain gin into it

Add a dash of Orange Bitters, 1 oz of Sweet Vermouth and 1/4 oz freshly squeezed lemon juice

Stir with ice until stunningly cold

Strain into chilled cocktail glass

Enjoy

Result

A very nice variant of my favourite Martini. The beautiful amber color catches the eye and doesn’t disappoint you, since the drink is realy tasty and has this certain Je Ne Sais Qua (excuse the french..) at the end of the sip that I intended: You get this little bit of tartness and rosmary when the drink leaves the palate. Recommended.

Mixed Feelings – Naranjito

Posted in Mixed Feelings on 24. August 2009 by Herr Grau

Der Naranjito ist mein Versuch eines New Orleans Fizz, also eines Fizzes mit Cointreau als Süßungsmittel. Orangen sind das Thema, weil ich noch eine übrig hatte und es wurde ein Fizz, weil es ein heißer Tag war. Eigentlich hatte ich mit dem Mojito angefangen und daran herumgeschraubt, bis ich irgendwann bemerkt habe, dass ich ganz wo anders angekommen war. C’est la vie. Denke ich.

How To:

30ml frisch gepresster Limettensaft

20ml Cointreau

15ml Simple Syrup

60ml weißer Rum

Ein Dash Orange Bitters

Ein paar Tropfen Orangenblütenwasser

Mit Eis shaken, auf Eis in ein Collins-Glas strainen

Mit hoch carboniertem Mineralwasser toppen

Mit Orangenzeste garnieren und mit Strohhalm servieren

Genusspotential:

Der Grundgedanke war, die Minze im Mojito gegen Orange auszutauschen, indem ich simple Syrup durch Cointreau ersetzt und Orangenblütenwasser, Orange Bitters und Orangenzeste implementiert habe, um es citrussiger zu machen und dadurch frischer. Hat’s funktioniert? Hat nicht funktioniert. Ich vermute, der Cointreau ist für ‚frisch‘ einfach nicht zu haben.

Zwar hat es dieser Drink nicht in meine Standards geschafft, aber er ist trotzdem recht interessant und nicht schlecht. Vielleicht kann ich ihn einfach nicht genießen, weil er nicht nach Plan funktioniert hat. Vielleicht ist er tatsächlich unwahrscheinlich-gourmet-deluxe-superlecker. Ich werde es wohl nie erfahren…

Eine Sache muss ich allerdings loswerden: Auf den letzten Schluck achten! Er ist eine sehr leckere Überraschung und es wert, den Drink dafür zu machen.

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The Naranjito is my take on the New Orlean Fizz, a Fizz with Cointreau as a sweetening agent. The theme is Oranges, because I had one left and it’s a Fizz because it was a hot day. I actualy started with the Mojito and worked it up, just to realize in the end, that I had  arrived somewhere else.  That’s pretty much life I guess…

How To:

1 oz freshly squeezed lime juice

3/4 oz cointreau

1/2 oz simple syrup

2 oz white rum

dash orange bitters

few drops of orange flower water

shake up with ice, strain over ice in a big collins glass

top of with seltzer

garnish with a orange twist

serve with a straw

Enjoyabilitential:

Well, the basic thought was to change the mint in the mojito against orange, substituting simple syrup with Cointreau and implementing Orange Bitters, orange flower water and an orange zest, to make it more citrusy and thereby fresher. Unfortunatly that didn’t work out as planned. I guess that the Cointreau just doesn’t do fresh.

Though it isn’t a drink that made it in my rotation, it’s still quite interesting and not bad. Perhaps I just can’t appreaciate the drink because it failed my intentions. Perhaps it’s actualy very delicious. I don’t know.

But one thing I do have to say: Pay attention to the last sip – it’s a realy tasty supprise. In my experiance, it’s worth to make the drink for.

Mixed Feelings – Mixology Monday XLI

Posted in Mixed Feelings on 10. August 2009 by Herr Grau

When I started this category about cocktails, I decided to write every single entry bilingual so that if I would join Mixology Monday some time, everyone would be able to read the stuff I wrote before and so I could eventually become famous and wouldn’t have to work anymore. Well, it’s yet to find out if I can finaly cancel my studying due to my incredible genius, since last MxMo didn’t actualy ever take place and my talent hadn’t had it’s obligatory fourteen days to bloom.

This weeks MxMo is hosted by Felicia’s Speakeasy. Coincidental enough for my first entry, because it’s one of the few cocktail blogs I have read completely and enjoyed very much.

Amelia has chosen „Vodka is your friend“ as this months topic.

First of all: All alcohol is your friend. But in every friend circle there is a guy of which you ask yourself every now and then why you are friends with him at all.

That guy is vodka. I don’t say that because I want to sail with the inquisitors dell‘ bar, these who claim that a neutral spirit deserves no place in an enviroment of taste and flavour creation. I enjoy the occasional one or twelve Screw Drivers or White Russians. Only every now and then the ol‘ bastard shows his real face. This is when I visit my familiy.

See, my fianceé is from Kasachstan and since I have to make family with Russians, I only do know vodka. When you decide to go to a russian celebration you automaticaly enlist for every single round any male at the table is willing to proclaim. There are a few single storys that capture the spirit of vodka very nicely.

First thing is that many vodka bottles in Russia have tin seals. Once broken open you cannot close the bottle anymore. Then I read a story a few weeks ago of an Russian electrician who went boozing with his friends. He ended up with a knife in his back, missing his heart by a mere inch. Thing is, he didn’t realize it until the next morning and commented that he would not go to the police or be angry with the attacker since they agreed to go drinking together and whenever you drink wild things could happen.

So. Without much further ado and knowing that it isn’t a cocktail at all actualy, I give you:

The way vodka is originaly intended.

I goes like this:

You are invited somewhere. Nobody speeks of alcohol in beforehand, everyone has just brought a bottle of vodka. You brought flowers and look stupid. The first time, that is.

You walk up the buffet and sit down. Around that time you make a few fatal mistakes.

  1. You are a solid drinker in your class and age, so you believe you can keep up with the Russians. It will not matter if you are 14 and in school or 52 and a fulltime wino. You cannot.
  2. You believe that eating will change that. It doesn’t. It alters the color of your vomit.
  3. You think you could skip out rounds without making a total ass of yourself. You cannot.

So, you sat yourself between your father-in-law and your uncle-in-law and think of how to dodge the next shot without getting in trouble with the law. Well, you’ve already guessed it, you cannot. Much too late you realize that you have lost your ability to gracefuly stand up and walk to the toilet, so you hold up like a good solidier, you keep the enemy inside you in the blissful hope that they will get drunk soon too and give you the chance to crawl away unseen. Well, they do not. But at some point they will decide to dance. It just ain’t no real celebration without dancing! It’s just a matter of whether you decide to wait that long for your sneek attack on the toilet.

The last thing you might see that night is that the toilet you lay in front of is in fact the wardrobe of the sleeping room. You realize that turning around after being finished. You are so emberrased that you decide to flee. You will end up at the table between two merry fellas who welcome you back with a shot of vodka. If you don’t tend to black out you might now enjoy the linguistic transmorphotential of alcohol, since by now you are capable of speeking fluent Russian and everyone has quite a time whilst you explore your new talent. But at least when the others finish dancing and come back to the table to take up drinking at full pace again, even the most skilled drinker goes darkside.

You wake up at 4 pm the next morning only to find out that your drinking buddys are already home from their 10 hour shift at their job. You realize that every woman present outdrank you and it wasn’t even close. You realized, that you have propably yelled „NeescheeeisnegaaaljetzhieaäääNASTROVJE!“ at some point.

While you glance over the offering of food disgusted by the notion of eating, your father-in-law steps up behind you, grins at you, lays his massive hand on your sholder and says: „Good drinking. You held up well.“

Same thing happens basicaly every time you meet someone again.

You suddenly realize, that you had a hell lot of fun and good talks with people who have a completly different socialization and mostly dont even speek your language. You managed to be accepted in the family.

And that’s why vodka is your friend.

Mixed Feelings – Fancy Whiskey Sour

Posted in Mixed Feelings on 4. August 2009 by Herr Grau

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Ich habe schon über den Daiquirí geschrieben, das grundsätzliche Konzept des Sours sollte also bekannt sein: Ein Teil Zuckersirup, ein Teil Zitrussaft, zwei Teile Fusel.

Der Vollständigkeit halber behandle ich auch noch den Whiskey Sour, einen echten Klassiker unter den Barordern dieser Welt, und damit es wenigstens irgendetwas Neues zu lesen gibt, mache ich eine besondere Variante.

How To:

1. 30ml frisch gepressten Zitronensaft und 30ml simple Syrup in den Shakerbecher geben

2. 60ml Whiskey dazugießen

3. Ein Eiweiß zugeben

4. Shaken

5. Eis zugeben

6. Noch mehr shaken

7. In ein eisgefülltes Rocksglas strainen

8. Trinken

Genusspotential:

Ich mag Whiskey. Bourbon, Rye und vor allem Scotch. Ich mag Sours. Dies ist ein Drink, bei dem eins und eins noch zwei ergibt. Whiskey Sours sind eine sichere Sache.

Klassisch, einfach, solide. Die Zugabe von Eiweiß ist auch schon eine sehr alte Idee. Das Protein macht alles runder und weicher. Gerade bei Whiskey ist das allerdings nicht immer gewollt. Manchmal sucht man nach ein bisschen Zitrusschärfe und der gediegenen Kantigkeit eines Bourbons. Aber von Zeit zu Zeit ist mir auch nach einer smoothen Variante. Probiert haben sollte man diese auf jeden Fall schon.

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I have written aboute the Daiquirí, so the basic concept of a Sour should be present: One part simple syrup, ein part citrus juice, two parts spirits.

For the matter of covering the basics I too want to take a look at the Whiskey Sour, a real classic among bar orders all around the world. So you wouldn’t get bored, I’m making a special variant today.

How To:

1. Pour 1 0z of simple syrup and 1 oz of lemon juice in your shaker tin

2. 2 oz of whiskey go in there too

3. Add one egg white

4. Shake

5. Add the ice

6. Shake more

7. Strain into an ice filled rocks glass

8. Drink

Genusspotential:

I like me my whiskey. Bourbon, rye and most of all scotch. I like Sours. This is one drink where one and one still adds up to two. Whiskry Sours are a safe bet.

Classic, simple, solid. Adding egg white is a very old idea indeed. The protein makes everything rounder and smoother. You don’t always want that with whiskey though, sometimes your looking for a little sharp citrus and the native bite of the bourbon. But from time to time I long for the smooth variant. You should at least have tried it.

Mixed Feelings – Margarita

Posted in Mixed Feelings on 27. Juli 2009 by Herr Grau

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Der Margarita ist einer dieser Drinks, den man in keiner vernünftigen Version mehr kriegt, sondern fast ausschließlich „frozen“. Aficionado der ich bin ist es schon unwahrscheinlich, dass ich mit dem, was mir so serviert wird, zufrieden bin, aber Daiquirís und Margaritas bestelle ich in weiser Voraussicht überhaupt nicht mehr.

Der Margarita ist ein Klassiker und angeblich der beliebteste Drink der Welt. Auch wenn große Teile davon auf 1:1 Tequila zu Sour Mix mit Eis in einem Blender entfallen dürften, so hat das ganze trotzdem eine Aussage. Im Prinzip ist der Margarita ein Tequila Sour, funktioniert also genauso wie ein gesüßter Gimlet mit Gin oder ein Daiquirí mit Rum, nur dass hier der Süßstoff ein Likör, nämlich Cointreau, ist. Diese Drinkklasse nennt man New Orleans Sour.

How To Margarita:

1. 30ml Cointreau und 30ml frisch gepressten Limettensaft in einen Shakerbecher geben, einen Dash simple Syrup hinzufügen

2. 60ml Tequila zugießen

3. Eis dazugeben und schütteln

4. Den Glasrand des halben Glases außen mit Limette abreiben, Glas umdrehen und mit dem Barlöffel Salz darüber laufen lassen

5. Glas mit Eis füllen und Drink hinein strainen

6. Trinken

Genusspotential:

Der Margarita ist dem Daiquirí sehr ähnlich, mit all seinen Vorteilen – frisch, einfach zuzubereiten – aber auch all seinen Nachteilen, siehe →Das Daquirí-Problem.

Ich persönlich trinke Margaritas komplett ohne Salzrand, daher fehlt er auch auf dem Bild, aber das ist Geschmackssache. Genauso Geschmackssache ist, dass ich Daiquirís und gesüßte Gimlets wesentlich lieber mag und es deswegen so gut wie nie Margaritas bei mir gibt.

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The Margarita is one of these drinks that you basicaly dont get anymore in a decent version, but almost always „frozen“. Being the aficionado that I am it is pretty unlikely that I am satisfied with any drink being served to me, but wisely taking precaution I don’t even order Margaritas or Daiquirís anymore.

The Margarita is a true classic and is said to be the most popular cocktail in the world. Even when great parts of that might be putting Tequila and Sour Mix in a 1:1 ratio with ice into a blender, it still counts. The Margarita is basicaly a Tequila Sour, thereby working exactly like a sweetend Gimlet with gin or a Daiquirí with rum, only that we use a liqueur, Cointreau, as the sweetening agent. This category of drinks is called New Orleans Sours.

How To Margarita:

1. Pour 1 oz Cointreau and 1 oz freshly squeezed lime juice into your shaker tin, add a dash of simple syrup

2. Add 2 oz of tequila

3. Add ice and shake

4. Rub the rim of half the glass with lime, turn the glass over and pour salt over it

5. Fill glass with ice and strain drink into it

6. Drink

Enjoyabilitential:

The Margarita is very similar to the Daiquirí, including all the advantages – fresh, easy to make – but all it’s disadvantages too (→ The Daquirí-Problem).

I don’t drink my Margaritas with salt, that’s why the salt rim is missing on the picture, but that’s a matter of personal taste. As much is that I like Daiquirís and sweetened Gimlets much better so I basicaly don’t ever have Margaritas.

Mixed Feelings – Bronx Cocktail

Posted in Mixed Feelings on 23. Juli 2009 by Herr Grau

The Bronx Cocktail is another Wondrich-Bit I tried out. (2 ounces London dry gin, 1 ounce orange juice, 1/2 teaspoon French vermouth, 1/2 teaspoon Italian vermouth, shake with ice, strain into a chilled cocktail glass)

My thoughts:

Dear god, it’s a Screw Driver gone horribly wrong. It has an interesting onset of flavour quickly followed by the disgusting main taste. Like a OJ Spritzer (yeah, you know it…) gone bitter somehow. With alcohol.

Kids, don’t try this at home…

Mixed Feelings – White Russian

Posted in Mixed Feelings on 21. Juli 2009 by Herr Grau

„Careful man, there’s a beverage here!“

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Immerhin ein Cocktail, den jedes Mitglied der Popkultur kennt. Es ist schon fast langweilig zu erwähnen, dass die Cohenbrüder mit der Einführung dieses Drinks als Grundnahrungsmittel des Dudes im ewigen Big Lebowski einen dankenswerten Beitrag zur Trinkkultur geleistet haben. Nicht ganz so trivial ist die Entstehung dieses Gesöffs. Tatsächlich entsprang er nämlich, so ist bei Wondrich nachzulesen, zwei Drinks, dem Barbara und dem Russian Bear. Ersterer gewann Sahne, letzterer Kahlúa, und schließlich umschlangen und durchdrangen sich die beiden Konzepte in einem wunderbaren Tanz der Geschmäcker und bildeten so eine solide Grundlage für jeden Sonntagvormittag. Oder jede andere Zeit an jedem anderen Tag.

Nachdem der Caucasian durch Jeff Bridges erheblich an Popularität gewonnen hatte, fiel er auch sehr schnell im öffentlichen Ansehen wieder, da kaum eine Bar in der Lage scheint, ihn richtig zu machen. Forscht man im Netz nach Rezepten, wird schnell klar, woher die bescheuerten Ideen kommen. Jedem erwachsenen Mann sollten folgende Dinge eigentlich klar sein: Wir halten Kaffeebohnen aus der kostbaren Beverage und wir wollen nicht nur ein bisschen Sahne für die Optik in Fusel tröpfeln (und wir trinken – for that matter – unserer White Russian nie „frisch gezapft“).

Sahne ist zwar sehr lecker, aber es sollte einem bewusst sein, dass zwölf Caucasians mindestens den Nährwert von zwei Scheiben Brot und einer aufgeblasenen Erbse haben. Oder so. Auch hier ist es weise, zu seiner Dudeness zu gucken: Halb&Halb Milch und Sahne ist eine tolle Idee, auf diese Weise kann man gewissenlos doppelt so viele in der selben Zeit trinken. The Dude abides.

How To White Russian:

1. Je gleiche Teile Vodka, Kahlúa, Sahne und Milch in einen Shakerbecher geben

2. Eis hinzufügen

3. Mächtig schütteln

4. In ein eisgefülltes Rocksglas strainen

5. Drink. Repeat.

Genusspotential:

Diese Suppe ist eine geniale Erfindung. Ob am Abend zwischen zwei völlig anderen Cocktails oder als Monokultur für einen gediegen relachsten Urlaubstag, ob im Winter oder Sommer, fehl am Platze ist er irgendwie nie, schmecken tut er irgendwie immer. Und die Tatsache, dass in 100ml Drink 500 kcal stecken, können wir auch voll und ganz toll finden. So spart man sich das lästige Beschaffen von Essen und baut körperlich schon mal vor – falls der Russe kommt.

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At least one Cocktail every member of the so called pop culture knows. It’s almost boring to repeat that by making this drink the basic nutriant for the Dude in the ever present Big Lebowski the Cohen brothers realy made a worthy contribution to drinking culture. Not as trivial is the genesis of the Cocktail. It actualy originated – so says Wondrich – from two different drinks, the Barbara and the Russian Bear. The first one gained cream, the second one Kahlúa and finaly they embraced and percended each other in wonderful dance of tastes, forming the solid base for a sunday forenoon. Or every other time of every other day.

After the Caucasians gained massive popularity through Jeff Bridges, it almost instantly decreased again because nearby no bar seams to be capable of mixing it decently. As soon as you begin searching the net for recipes, you realize where these stupiditys come from. Every adult man should know these things by nature: We keep coffee beans out of the precious beverage and we don’t only want to dripple in some cream for optics.

Cream is very delicious indeed, but you should be aware that twelve Caucasians have the nutrient content of two slices of bread and one oversized pee. Or something. Here – too – it is wise to look over to his Dudeness: Half&Half Milk and Cream is a great idea, this way you can guiltlessly drink twice as many in the same amount of time. The Dude abides.

How To White Russian:

1.  Pour equal parts of vodka, Kahlúa, cream and milk in your shaker tin

2. Add ice

3. Shake well

4. Strain into an ice filled rocks glass

5. Drink. Repeat.

Enjoyabilitential:

The soup is one hell of an invention. Whether you drink it in the evening between two different cocktails or use it monocultural on a relaxed day off, whether winters or summers, there is no wrong place for it and it somehow always tastes good. And the fact that 100ml (3 oz) of this drink contain about 500 kcal cannot bother us, we think it’s great! At least it cuts out the necessity of organizing food and prepares your body very well – for when the Russian comes.